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Wehmut prägt letztes Konzert der Saison
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Musik BBC-Philharmoniker in Stadthalle Wilhelmshaven – Gast Sol Gabetta
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| Nordwest Zeitung, Manfred Szobries | |
| 10. Mai 2012 | |
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[...] Im ersten Teil gab es eine Begegnung mit der berühmten argentinischen Cellistin Sol Gabetta. Sie übertraf die hohen Erwartungen. Sie verfügt über eine makellose Technik. Sowohl Doppelgriffe als auch die hohen Lagen werden mühelos gemeistert.
Das Orchester begleitete nicht nur einfühlsam, sondern verstand auch, den einzelnen Themen charakteristisches Profil zu geben. [...]
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Musik, die aus dem Leben gegriffen ist – vor allem die Cellistin Sol Gabetta faszinierte
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kultur Zeitschrift für Kultur und Gesellschaft Silvia Thurner | |
| 06.05.2012 | |
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Beim letzten Bregenzer Meisterkonzert dieser Saison musizierte das BBC Philharmonic aus Großbritannien unter der Leitung von Juanjo Mena. Im Mittelpunkt stand die hinreißende Cellistin Sol Gabetta mit ihrer Deutung des ersten Cellokonzertes von Dmitri Schostakowitsch. [...]
Sol Gabetta betrat die Bühne im Bregenzer Festspielhaus und faszinierte sogleich mit ihrer im positiven Sinn quirligen Art. So stellte sie selbstbewusst das charakteristische Viertonmotiv, das Dmitri Schostakowitsch im ersten Cellokonzert so dominant in Szene setzte, in den Raum. Nuanciert in der Farbgebung jedes einzelnen Tones und mit Nachruck spielte sie die zahlreichen motivischen Wiederholungen. Bemerkenswert war dabei Sol Gabettas Freude an den perkussiven Elementen, denn die schwungvoll hingesetzten Töne mit hohem Geräuschanteil belebten die Musik. Vor allem in diesen Passagen wurde deutlich, dass die Cellistin ihre beeindruckende Technik auch aus den Spielarten der zeitgenössischen Musik schöpft und damit maßgeblich bereichert. Mit inniger Zurückhaltung sang Sol Gabetta mit ihrem Cello das Lamento im langsamen Satz. Den Höhepunkt bildete die Solokadenz im Finalsatz, in dem die musikalische und technische Meisterschaft voll zum Ausdruck kam. Irrwitzig gesteigerte Tempi und atemberaubend vorwärtstreibende Passagen machten die Interpretation zum Ereignis. [...]
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Elegischer Elfengesang und eine strampelnde Bulldogge
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Das BBC Philharmonic Orchestra und die argentinische Cellistin Sol Gabetta zu Gast in Regensburg
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| Oberpfalznetz, Andrea Prölß | |
| 08.05.2012 | |
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Es klingt so, wie es heißt. „Dolcissimo“ vom lettischen Zeitgenossen Peteris Vasks ist ein duftiges Klanggewebe aus ätherischen Flageoletts und flirrenden Glissandi. Zerbrechlich und grazil wie das Erscheinungsbild der jungen Cellistin, die das Ganze mit zauberhaftem Gesang begleitet. Magisch, elegisch und wunderschön. Singen kann sie also auch.
Was kann Sol Gabetta eigentlich nicht? Von den vielen Nachwuchsstars im Klassikbetrieb ist derzeit kaum jemand so vielseitig und medienpräsent wie die argentinische Cellistin. Ob sie nun von Konzert zu Konzert jettet oder selber Festivals initiiert, mit dem Barockensemble „Capella Gabetta“ tourt oder in sechs Sprachen munter parlierend das BR-Musikmagazin "Klick-Klack" moderiert. Wo auch immer Sol Gabetta auftritt - jung, talentiert und mit entwaffnender Natürlichkeit -, liegt ihr das Publikum zu Füßen. [...]
Zusammen mit dem BBC Philharmonic Orchestra hatte sie aus dem nicht gerade üppigen Repertoire für Violoncello und Orchester das eher selten gespielte Cello-Konzert von Robert Schumann gewählt. Ein nicht gerade publikumsgängiges Stück, spröde im Charakter und sperrig in seiner brüchig wirkenden Struktur. Dunkelfarbige Dialoge zwischen Soloinstrument und Orchester, die aufseiten Gabettas jedoch nicht in schwer lastendes Sinnieren abdrifteten. [...]
Zwar entstammt Gabetta als Enkelschülerin von Mstislav Rostropowitsch der russischen Schule, doch ihr Ton zeigt sich schlank und klar. Das steht Schumann gut zu Gesicht. Angefangen von der rezitativischen Einleitung, gefolgt vom kantablen Mittelsatz, wunderschön innig gestaltet, bis hin zum hochvirtuosen Finale.
Wer ausladende Opulenz vermisste, wurde mit Präsenz und elektrisierender Intensität entschädigt, mit der Gabetta nicht nur ihren Part gestaltete, sondern auch ihre Mitspieler im Orchester unermüdlich anfeuerte. [...]
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Mit dem Klang und der Seele der Romantik
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Die Cellistin Sol Gabetta begeisterte in der Meistersingerhalle
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| Nürnberger Zeitung, Thomas Heinold | |
| 03.05.2912 | |
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[...] Gabetta vereint mühelos die kantable Beseeltheit und die virtuose Schwerelosigkeit, die Schumanns Komposition in den drei ineinander übergehenden Sätzen verlangt. [...]
Dass dahinter harte Arbeit und Selbstbeherrschung stehen, merkt man ihrem Spiel nicht an. In leuchtendem Glanz erstrahlen ihre Höhen, so flexibel wie energisch steigert sie die Dynamik vor dem Übergang in den ruhigeren Mittelteil, der bei ihr zu einer innigen Selbstreflexion der Musik wird. Der spanische Dirigent Juanjo Mena hält das umsichtig agierende Orchester nahe an der organischen und sich kleine Rubatofreiheiten gönnenden Phrasierung Gabettas.
Im schnellen Schlussteil lässt sie ihr Temperament von der Leine, in den behenden tänzerischen Passagen fliegt der Bogen nicht nur über die Saiten, sondern darf auch das Instrument berühren und „klappern“. Schumanns Cellokonzert wird zu einer begeisternden, tief empfundenen – und in diesem Sinne romantischen – Seelenreise. In der Zugabe steigert Gabetta diese Wirkung noch: „Dolcissimo“ des lettischen Komponisten Peteris Vasks gedeiht als Klangmeditation, bei der Gabetta mit Schwingtönen, Pizzikati und gesungenen Obertönen eine fast symbiotische Einheit mit ihrem Cello demonstriert. Viel Applaus für einen nochmals gereiften Auftritt dieser Künstlerin. [...]
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Mit Sol Gabetta durch München
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| BR Bayerisches Fernsehen, Gaby Weber | |
| 03.05.2012 | |
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Sie ist die Celloprinzessin - wo sie auftritt, wird sie frenetisch gefeiert. Seit 2004 erobert Sol Gabetta die Bühnen der Welt. Daneben moderiert sie das BR-Klassik-Magazin "Klick Klack". Ihr Credo: Musik soll jedem Spaß machen.
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Eine Zauberin
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| Waltroper Zeitung, Klaus Lipinski | |
| 23. April 2012 | |
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Was und mit wem sie spielt, ist eigentlich egal. Die Wirkung von Sol Gabettas Musik ist eng mit ihrer Person verbunden. Mit ihrer erfrischend direkten Art hat sie als „artist in residence“ in der Essener Philharmonie längst alle Herzen gewonnen.
Als sie dort zusammen mit ihrer Partnerin Mihaela Ursuleasa mit stehenden Ovationen verabschiedet wurde, hätten sich auch Rachmaninoff und Piazzolla auf der Bühne verbeugen können. [...]
Obwohl die immer noch junge in Cordoba geborene Cellistin durch die russische Schule ging, wirkt ihr Ton schlank. Sie suchte dieses Mal weniger oft die helleren Farben auf den hohen Saiten, ändert aber immer noch bei berückend schönen leisen Tönen wie eine Zauberin die Obertonstruktur. Wenn sie mit ihrem Cello leise flüsterte, auf Vibrato verzichtete, dann füllte sie trotzdem den Saal. In solchen Momenten faszinierten die spannende Klangidee und die durchgehende Konzentration, die keinen Ton ohne hohe Intensität ließ. Das war in virtuosen Variationen von Servais, der ersten Zugabe, nicht anders als bei Piazzolla und Rachmaninoff.
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Live on medici.tv
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The solar cellist Sol Gabetta in concert with Leonard Slatkin and the Orchestre national de Lyon in the Schelomo rhapsody for cello and orchestra by Bloch!
April 26, 2012, 8 p.m. I 26.April 2012, 20:00
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| medici.tv | |
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[LIVE]
Composed at the beginning of the past century by Ernest Bloch, Schelomo, Rhapsodie Hébraïque for cello and orchestra is premiered in 1917 at the New York Carnegie Hall by Hans Kindler. A true concerting work, its score makes the principal instrument (which represents the voice of the King Solomon) dialogue with the orchestra, with tones that are characteristic of the works written for the "Jewish cycle" by Bloch.
The first part of the concert also features a work by the Estonian composer, Arvo Pärt. Leonard Slatkin chose one of the composer's most popular and inspiring pieces. The Pathetique however, which has been chosen for the second part of the programme, is a dark score composed by the late Tchaikovsky, who died a few days after conducting the world premiere of the work: a storm of rhythms, colours, passions, anguish – an absolute masterpiece.
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Spielen mit dem Stachel
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Heidelberger Frühling: Duo Sol Gabetta/Mihaela Ursuleasa
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| Mannheimer Morgen, Hans-Günter Fischer | |
| 24.04.2012 | |
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Adrien-François Servais kennt heute kaum noch jemand. Aber es war dieser Belgier, der den Stachel in die Welt des Cellos brachte, über 150 Jahre ist es her. Und das bedeutete nicht Unfrieden, sondern Stabilität: Der unten an dem Instrument befestigte Metallspieß ließ das Cello besser in den Armen liegen, was auch seine Aufnahme in den erlauchten Kreis der Virtuosen-Instrumente möglich machte. In der „Fantaisie sur deux Airs“ hat sie Servais gleichsam beurkundet. Die manuellen Schwierigkeiten - nicht nur, was die Lagenwechsel angeht - sind enorm, der musikalische Ermessensspielraum für den Interpreten ist dagegen winzig.
Dass die technisch unerhört beschlagene Cellistin Sol Gabetta in der Heidelberger Stadthalle das Beste daraus machen würde, durfte man erwarten. Das Rhapsodische ist hier Programm. [...]
Dafür ist Gabetta weitgehend davor gefeit, Rachmaninow zu überfrachten. In seiner gewichtigen g-Moll-Sonate hat sie außerdem in Mihaela Ursuleasa eine exzellente Pianistin, die es grollen, funkeln und auch schäumen lässt. Doch nie wie Cappuccino. Und bei Beethoven kommen die deutlicheren Ansagen sogar vom Flügel, er vermittelt trockene, kurz angebundene Brillanz.[...]
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DeutscheWelle: Alemania con acento
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Invitado: Sol Gabetta, Chelista
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| DEUTSCHE WELLE, Marciel Drazer | |
| 04/2012 | |
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[VIDEO]
Fascinante, llena de energía y de impulso, asi se describe la música que interpreta nuestra invitada de esta semana: Sol Gabetta una joven chelista argentina de origen ruso. Ya en la infancia sorprendió por su gran talento musical y con diez años ganó su primer concurso en Argentina. Desde entonces ha cosechado el reconocimiento en diversos consursos de música clásica y su fama transciende ya las fronteras extendiéndose por países como Reino Unido, España, Italia, Francia. Su carrera internacional se lanzó en el 2004 cuando obtuvo el premio "Credit Suisse” al Mejor Joven Artista, uno de los principales premios remunerados para músicos jóvenes. Y su participación en el concierto con la Orquesta Filarmónica de Viena bajo la dirección de Valery Gergiev, le abrió numerosas puertas al mundo de la música. Desde 2005, se desempeña como profesor asistente en la escuela de música de Basilea. Sol sigue también de cerca y con pasión otros proyectos que nacieron de propia iniciativa: desde junio de 2006 es anfitriona del Festival Solsberg en Suiza, su hogar por elección.
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Sol Gabettas Erzählungen von Schmerz und Verlust
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| Hamburger Abendblatt,TRS | |
| 31.03.2012 | |
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Hamburg. Es war nicht nur eine wunderschöne und ungewöhnliche Zugabe, sie war auch besonders geistreich platziert. Nach dem enormen physischen und womöglich auch psychischen Kraftakt, den Schostakowitschs in den Ecksätzen manchmal peinigend grimmiges Cellokonzert Nr. 1 Es-Dur der Solistin Sol Gabetta abverlangte, spielte sie in den Jubel des Publikums etwas Hauchzartes, ganz anderes - etwas, das sich wie ein metaphysischer Kommentar zum Vorangegangenen lesen ließ: „Dolcissimo“ von Peteris Vasks.
Der Titel sagt schon, in welchem Gestus die Musik erklingen soll - so sanft wie möglich. In ein melodisches Spinnengewebe aus nah am Steg gespielten Trillern und sehr leisen Glissandi trat im Mittelteil eine Kantilene über einem Bordunklang, zu der Frau Gabetta unvermittelt eine zweite Stimme sang. Ein Lied ohne Worte, das in wenigen Tönen von Schmerz und Verlust zu erzählen schien. Der Lette Vasks, Jahrgang 1946, ist alt genug, um die Drangsalierungen des sowjetischen Regimes in seinem kleinen baltischen Land im Körpergedächtnis zu haben. Sein Stück wirkte wie ein Segensspruch über einer alten Wunde, die nur sehr langsam heilen will. [...]
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Sol Gabetta - feenhaft und so geheimnisvoll
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Fast wie im Märchen: Umjubelter Auftritt in der Laeiszhalle. In der Zugabe singt die Cellistin auch noch
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| DIE WELT, Helmut Peters | |
| 31.03.12 | |
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[...] Etwas anders als gewohnt klang das Konzert Nr. 1 für Violoncello und Orchester op. 107 von Dmitri Schostakowitsch an diesem Abend, denn Sol Gabetta hatte sich dazu entschlossen, die Härten des harschen Allegretto-Kopfsatzes weniger aggressiv zu nehmen als manche ihrer Kollegen. Auch die brutal dazwischenfahrende Pauke, die das Hauptthema kurz einmal aufgreift, passte sich der sanfteren Lesart an. Wo Schostakowitsch scharfe Akzente und groteske Sforzati im Orchestersatz vorschreibt, war Gabetta immer wieder um Ausgleich bemüht und trimmte ihre Soli auf schlanke Klangschönheit. [...]
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Eine Stimme, die alle Sprachen spricht
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Die Cellistin Sol Gabetta gab in Friedrichshafen ein stimmungsvolles Frühlingskonzert. Leonard Slatkin dirigierte das Deutsche Symphonieorchester Berlin
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| Südkurier, THILO BRAUN | |
| 26.03.2012 | |
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[...] Ganz im Gegensatz zu Coplands strahlender, optimistischer Musik steht das Cellokonzert „Schelomo“ des jüdischen Komponisten Ernest Bloch. Es erzählt die spannenden Geschichten und weisen Predigten des biblischen Königs Salomo, dessen Erzählerrolle das Cello einnimmt. „Eine Stimme, die alle Sprachen sprechen kann“, so hat Bloch das Cello mal bezeichnet. Was er damit gemeint hat, macht Sol Gabetta eindrucksvoll deutlich. Es ist, als würde das Cello mitreißend erzählen, während das Orchester gespannt zuhört. Wehmütig und leidend erklingen die Lieder der Solistin in einem orientalischen Flair, die Melodien sind chromatisch und voller Glissandi. Gabettas Spiel zeichnet sich durch eine faszinierende Klangvielfalt aus. Von einem sanften Hauchen entwickeln sich ihre Melodien zu kratzendem Bellen und tief brummendem Vibrato, während das Orchester verhalten antwortet: Hier ein Pizzicato, dort der Hauch eines Beckenschlags, stets bedacht darauf, die Reden des Predigers nicht zu stören.
Sol Gabetta beherrscht die Kunst des Erzählens jedoch nicht nur musikalisch. Ihr ganzer Körper scheint im Spiel aufzugehen, stets der Stimmung der Phrasen entsprechend. Energisch wirft sie den Kopf hin und her oder lauscht angespannt dem murmelnden Orchester, die Augen starr auf einen Punkt an der Decke fixiert. Wenn ihr Bogen am Ende einer Phrase kraftvoll in die Höhe schnellt, könnte man meinen, eine Kriegerin mit dem Schwert in die Schlacht ziehen zu sehen. Das Stück lebt von der Freiheit, die sich die Solistin in Tempo- und Rhythmusgestaltung nimmt – umso schwieriger muss es für ein Orchester sein, dennoch jeden Einsatz so präzise und homogen zu spielen, wie das dem Deutschen Symphonieorchester gelingt. [...]
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Heiliger Moment des Wandels
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Heidelberger Frühling: Eröffnungskonzert mit dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin und der Cellistin Sol Gabetta
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| Mannheimer Morgen, Uwe Rauschelbach | |
| 26.03.2012 | |
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[...] Doch natürlich haben wir alle auf ihren Auftritt gewartet: Sol Gabetta. Die Cellistin gibt dem Heidelberger Frühling ein Gesicht, das uns mittlerweile sehr vertraut ist. Was am Spiel der Argentinierin immer wieder begeistert, ist ihre hohe Konzentration, ist ihre existenzielle Unbedingtheit, ihre ungebrochene Leidenschaft. Auch auf Ernest Blochs Rhapsodie „Schelomo“ lässt sich Sol Gabetta kompromisslos ein. Von den ersten Tönen an erzeugt sie eine ungemeine Spannung, gleitet mit traumwandlerischen Instinkten durch diesen komplexen Kosmos mit seinen hebräisch-idiomatischen Zitaten und legitimiert ihre Sololistenrolle durch pure Präsenz.
Das Stück wogt in erregter Dringlichkeit. Grelle Blechbläser, wirbelnde Streicher entfachen wahre Klangtumulte, durch die Sol Gabetta ihr Cello mit sicherem Instinkt navigiert. [...] Sol Gabetta bedankt sich für den herzlichen Beifall mit dem in Heidelberg bereits bekannten Cello-Solo „Dolcissimo“ von Peteris Vasks, inklusive Singstimme. Und im Publikum ahnt man, dass dies so etwas wie ein heiliger Moment sein könnte. [...]
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Im GZH strahlt die Sonne: Sol Gabetta erwärmt die Herzen der Zuhörer
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| Schwäbische | |
| 21.03.2012 | |
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Die grazile Cellistin Sol Gabetta verbindet in ihrem Spiel Charme, virtuose Leichtigkeit und wunderbar selbstverständliche Natürlichkeit. In der sehr ausdrucksstarken Hebräischen Rhapsodie „Schelomo“ des Schweizer Komponisten Ernest Bloch steht das Solo-Cello für die Stimme Salomos. Sol Gabetta setzte sich am Mittwochabend im ausverkauften Hugo-Eckener-Saal des Häfler Graf-Zeppelin-Hauses, getragen vom Deutschen Symphonie Orchester Berlin unter Leonard Slatkin, für dieses selten zu hörende Werk mit großem Engagement ein. In ihrer Zugabe, einem Stück des lettischen Komponisten Peteris Vasks, verschmolz der Cello-Ton sogar mit ihrer zarten Sopran-Stimme – ein besonderes Erlebnis.
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Viel Kunst, wenig Show
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Die Cellistin Sol Gabetta und das Deutsche Symphonie-Orchester Berlin unter Leonard Slatkin gastierten im Heinersdorff-Konzert in der Tonhalle. Sie boten Werke von Copland, Bloch und Dvořák
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| RP Online, WOLFRAM GOERTZ | |
| 19.03.2012 | |
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... Das diskrete Düsseldorfer Publikum fühlte eine tiefe Verbindung mit der Cellistin Sol Gabetta, die das anrührende, tief musikalische, allerdings nicht sehr virtuose Cello-Konzert „Schelomo“ von Ernest Bloch mit Kompetenz und Hingabe vorgetragen hatte. Hiernach wurde nicht mit Orkanstärke gejubelt und gejohlt, sondern ergriffen gedankt – und für diese Ergriffenheit, die Künstler spüren, dankte Gabetta ihrerseits mit dem zweiten Satz aus „Gramatam cellam“ (Das Buch) des Letten Peteris Vasks.
Das ist ein Abschiedsgesang an jede Äußerlichkeit, ein betendes Schweigestück mit Liegetönen, Trillern, ziehenden Linien auf dem Griffbrett, und einmal muss der Interpret eine Oberstimme singen. In der Partitur steht: Männer sollen sie leise pfeifen, Frauen leise singen. Der Sopran von Sol Gabetta war so lerchenrein, dass man sie gleich einem professionellen Chor empfehlen mochte. Als der letzte Ton verklungen war, wollte sich der Saal erst nicht regen. Das ist eine besonders kultivierte Form von Applaus...
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Tonhalle: Cellistin Sol Gabetta mit dem Symphonieorchester Berlin unter Slatkin
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Nicht jeder Künstler spielt in vollen Hallen wie Sol Gabetta.
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| Westdeutsche Zeitung, Lars Wallerang | |
| 17.03.2012 | |
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Dynamischen Schrittes betritt die argentinische Cellistin Sol Gabetta das Podium der Tonhalle. Sie ist gehüllt in ein hellgoldenes Kleid, fast Ton in Ton mit dem langen Blondhaar. Mit der Zeremonie des Auftretens hält sie sich nicht lange auf: Ein kurzes strahlendes Lächeln, eine schwungvolle Verbeugung, und schon sitzt sie spielbereit am Solistenplatz und fängt auch gleich an mit „Schelomo“ des aus Genf stammenden Komponisten Ernest Bloch.
Diese hebräische Rhapsodie für Cello und Orchester portraitiert den alttestamentarischen König Salomo. Die Tonsprache ist hoch expressiv und steckt voller Orientalismen. Dialogisch-konzertant wirkt das Stück nicht, mehr wie ein Cello-Monolog mit großem Orchester-Rankenwerk, das das Solo reflektiert und überhöht. Die Cellistin hat hier eine große Aufgabe zu bewältigen, denn die Komposition steht und fällt mit der Intensität des Solospiels. Schon nach den ersten Takten wird klar, dass sich Sol Gabetta Blochs Rhapsodie sehr bewusst ausgesucht hat. Denn ihre Interpretation klingt wie ein Bekenntnis …
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Sol Gabetta und Vivaldi – Musik vom Allerfeinsten
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| glarus24, Peter Meier | |
| 29.02.2012 | |
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[...] ... zum andern war es Sol Gabetta, die so glänzend disponiert war und mit dem Orchester zeitweise zu verschmelzen schien, auch inmitten wirbligster Läufe Zeit für ein Lächeln nach links oder rechts fand, innerlich mitschwang, wenn das Orchester allein interpretierte, sich mit ihrer jugendlich heiteren Art und ihrem feinsinnigen Reichtum und ihrer immensen Virtuosität wahrlich in die Herzen der Zuhörer hineinspielte. Wenn von dem berühmten überspringenden Funken geschrieben wird, traf das nach wenigen Takten aus der ersten von Vivaldis mehrsätzigen Konzerten uneingeschränkt zu. Zuweilen schien es, als werde man in himmlische Sphären entführt, um dort alsogleich in lichten Weiten und hellsten Weiten zu verharren, und dann wenig später wieder zurückzuschweben in beinahe dramatische musikalische Gefüge.
Sol Gabetta und die Instrumentalisten spielten mit jener Leichtigkeit des Seins, die wohl viele angehende Künstlerinnen und Künstler trotz ernsthaftestem Üben nie erreichen, weil es schlicht und einfach nur ganz Begabten mit jenem Quäntchen Musikalität und Professionalität und der Fähigkeit gelingt, in der wahrlich fordernden, hohen Kunst des wechselvollsten Zusammenspiels, Perfektion und Musikalität bestehen zu können.
[...] Sol Gabetta bereicherte diese wechselvolle Kurzweil mit unerhört reifem Spiel, mit hingebungsvoller Klarheit und Gestaltungskunst, die kaum mehr überbietbar scheint.
Es sind die perlenden, rasanten Läufe, das langsam verklingende Pianissimo, der Mut zum Warten im einen oder anderen Moment aller Klänge, das neckische Spiel mit der Melodie. Reife und kunstvolle Fertigkeit schienen sich manchmal auf einem andern Planeten abzuspielen, so entrückt und lieblich wurde interpretiert. Das instrumentenbezogen «Handwerkliche» rückt in solchen Momenten weg, man geniesst die glückbringende Musikalität mit dem immensen Reichtum an Stimmungen. [...]
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Mit weitem Blick
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Sol Gabetta und Henri Sigfridsson im Prinzregententheater
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| Süddeutsche Zeitung, Barbara Doll | |
| 07.02.2012 | |
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Gabetta und Sigfridsson treffen sich nun in ihrem Gespür für blitzschnelle Wendungen, für doppelbödigen Charme, hinter dem ironische Spitzen lauern. Wieder brilliert die Cellistin mit ihrer Gabe für klangliche Differenzierung. Sie phrasiert mit weitem Blick, kaum eine Attacke gleicht der anderen; aufpeitschend grob lässt sie es krachen.
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Liebeserklärung an die Musik
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Sol Gabetta erntet stehende Ovationen
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Neue Westfälische Zeitung CHRISTOPH GUDDORF | |
| 06.02.2012 | |
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Mit schwebender Leichtigkeit, aber ebenso mit impulsiver Angriffslust widmen sich Gabetta und Sigfridsson auch Beethovens dritter Cello-Sonate. Von „Tränen und Kummer“ (wie im Autograph verzeichnet) ist wenig zu spüren, umso mehr aber von gesangvoller Würde, ruhiger Bewegtheit und lyrischer Anmut. ... Offenherzig spielt Gabetta die (zur Zeit der Entstehung dieser Duo-Sonate bereits vollzogene) Emanzipation des „kleinen Basses“ aus, die vom Kopfsatz an anklingt – mit einer unbegleiteten Cello-Kantilene. Schwärmerisch kann sich die kantable Linie ausbreiten ohne sich von Moll-Launen, dynamischen Effekten oder synkopierter Rhythmik aus dem „Konzept“ bringen zu lassen.
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Ihr Spiel ist ein einziges sonniges Strahlen
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Ahlener Zeitung, Westfälische Nachrichten ARNDT ZINKANT | |
| 05.02.2012 | |
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Es ist Freitagabend, und die Stimmung der Besucher im prall gefüllten H 1 knistert merklich mehr als sonst. Schoneberg-Auftritt von Sol Gabetta - 30 Jahre jung, blonde Cellistin mit argentinischen Wurzeln, Weltstar der Klassik. Man erwartet ein Ausnahmekonzert, lauscht dem sympathischen Wirbelwind am Cello in atemloser Stille und spendet am Ende stehende Ovationen.
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Sol Gabetta lässt ihr Cello singen
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| Berliner Morgenpost, Gtl. | |
| 03. Februar 2012 | |
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Mit Beethoven aber begann es, und Beethoven sollte neben seiner eleganten Priesterin Sol Gabetta auch der Held des Abends bleiben. Zierlich hob er an, mit Beethovens sieben Variationen über das Duett Pamina-Papageno aus Mozarts »Zauberflöte«, musikalisches »amuse bouche«, wie man es zweifellos auch gern in einem feineren Restaurant zum VorabGenießen serviert hätte. Dann aber setzte es nachdrücklich den großen künstlerischen Hieb des Abends: Beethovens Sonate A-Dur op. 69 für Cello und Klavier.
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Showlaufen mit Cello: Ovationen für Sol Gabetta
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| Neue Presse, wot | |
| 28.01.2012 | |
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Als Frau am Cello muss Sol Gabetta zurzeit kaum Konkurrenz fürchten. [...] Mag Gabetta auch der Ruf eines Klassik-Glamour-Girls vorauseilen: das Spiel der 30-Jährigen hat Reife. Den schwungvollen Vortrag kennt man, den singenden Ton sowieso. Aber die Cellistin schreckt vor reizvoll ruppigen Momenten keineswegs zurück, das zeigte der Abend deutlich. Das Programm ließ dem Kollegen am Flügel viel Raum, mit Ausnahme einer Fantasie des belgischen Komponisten Adrien-François Servais, die zum faszinierenden Showlaufen für Gabetta wurde.
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Jubeltöne und ein Cellogebet
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| HAZ, Rainer Wagner | |
| 28.01.2012 | |
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Bei Beethovens Kompositionen für Violoncello und Klavier genügt es nicht, sehr gut Cello spielen zu können, da ist vor allem die Balance gefragt. Das Gleichgewicht der Deutungskraft beider Solisten ist ebenso wichtig wie die Klangbalance. Um das Miteinander musste man sich keine Sorgen machen, denn mit dem jungen Franzosen Bertrand Chamayou hat Sol Gabetta einen geistreichen Partner. Das zumindest unterscheidet Sol Gabetta von Anne-Sophie Mutter, mit der sie ansonsten den Glamoureffekt und den stilsicheren Geschmack bei der Kleiderwahl teilt: Sie gibt ihrem Klavierpartner mehr Raum.
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Packendes Dialogisieren
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Sol Gabetta und Bertrand Chamayou zeigen auf der Bühne des Lörracher Burghofs, dass sie sich glänzend verstehen.
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| Badische Zeitung, Roswitha Frey | |
| 24.01.2012 | |
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Ob sie wohl den Zugaben-Rekord im Burghof brechen wollten? Immer wieder kommen Sol Gabetta und Bertrand Chamayou zurück auf die Bühne, empfangen von Bravo- und Beifallsstürmen, gefeiert von einem restlos enthusiasmierten Publikum. Die Ausnahmecellistin und ihr exzellenter französischer Klavierpartner scheinen wie beflügelt von diesem Jubel, zeigen sich freigebig, großzügig, spielen Zugabe um Zugabe, eine intensiver und eindringlicher als die andere: ...
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Ein Abend der Superlative
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Bravissimi: Ausnahmecellistin Sol Gabetta und Bertrand Chamayou begeisterten im Burghof
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| Die Oberbadische, Jürgen Scharf | |
| 23.01.2012 | |
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Einmal mehr stellte sich nach diesem Konzert die Frage: Wo nimmt Sol Gabetta die Kraft und Energie her? Die argentinische Ausnahmecellistin spielt wie unter Starkstrom, wirft sich attacca in die Musik, die unter ihrem Bogen wie ein Vulkan explodiert. Doch sie versteht es, die Energie zu kanalisieren. Das führt in der bedeutenden dritten Beethoven-Cellosonate zu eruptiven Ausbrüchen und Ruhephasen größter Kantabilität, in der zweiten Mendelssohn-Cellosonate zu einem explosiven Espressivo.
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Karl-Heinz Steffens, with the CBSO, at Symphony Hall, Birmingham
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| BIRMINGHAM POST, Christopher Morley | |
| Jan 20 2012 | |
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Between the symphonies came added delight with the presence of Sol Gabetta, surely the most enchanting of cellists.
She immerses herself totally in the music (bopping along gleefully with the orchestra when not herself playing), and naturally creating a warm empathy with her orchestral colleagues.
To Saint-Saens’ First Concerto she brought both mercurial bowing and a well-burnished tone from her fabulous Guadagnini instrument, fleet and accurate in a bravura display in which songfulness was never far away.
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Sol Gabetta feiert ein Fest der Kammermusik in einem riesigen Saal
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| Hamburger Abendblatt, vfz | |
| 13.01.2012 | |
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Kammermusik heißt Kammermusik, weil sie für ... eben. Jedenfalls nicht für einen so großen Saal wie den der Laeiszhalle. Die Cellistin Sol Gabetta und ihren Klavierpartner Bertrand Chamayou konnte das aber nicht schrecken. Die beiden feierten ein Fest auf der Bühne, vom Publikum mit Vorschuss- und Szenenapplaus bedacht wie bei einem Rockkonzert, und das mit allem Recht: So knackig-perlend, so geistreich, humorvoll und artikuliert möchte man Beethoven alle Tage hören...
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Singendes Cello in kleinem Klavierkonzert
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| DIE WELT, Helmut Peters | |
| 13.01.2012 | |
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Gabettas ausgereifte Musikalität verlieh an diesem Abend den großen Repertoirestücken von Beethoven oder Mendelssohn eine ganz eigene Charakteristik, die man schon jetzt als typisch "gabettanisch" bezeichnen kann. Hierzu gehört eine faszinierende Kantabilität, die Gabetta bei Beethovens Variationen über das Duett "Bei Männern, welche Liebe fühlen" aus Mozarts "Zauberflöte" voll ausspielen konnte, aber auch ein raffiniertes Aufblühenlassen und unmittelbares Zurücknehmen von Tönen und Phrasen und eine aufs Feinste ausgesponnene präzise Artikulation.
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Informationen und Pressestimmen zum SOLsberg Festival, dem Kammermusikfestival von Sol Gabetta in Olsberg bei Basel, finden sie unter KONZERTE
Das SOLsberg Festival 2012 findet an folgenden Wochenenden statt: WEEKEND 1: 15-17 June 2012 WEEKEND 2: 22-24 June 2012 WEEKEND 3: 28 June- 01 July 2012 [PROGRAMM 2012]
[www.solsberg.ch]
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Revolte gegen das Engelchen-Image Es gibt gleich mehrere Gründe, die dafür sprechen, der vorliegenden DVD-Produktion besondere Aufmerksamkeit entgegenzubringen.
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RILKE PROJEKT - Weltenweiter Wandrer
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Rilkes Lyrik, seine emotionale, visionäre Sprache „wandert“ durch die Welt, neu interpretiert von großen Schauspielern und Musikern: Ben Becker, Clueso, Hannelore Elsner, Tim Fischer, Katja Flint, Sol Gabetta, Hannah Herzsprung, Patricia Kaas, Salif Keita, David Kross, Hardy Krüger und Peter Maffay, begleitet von der gefühlvollen Musik der Komponisten und Produzenten Schönherz & Fleer. [Mehr]
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