Sol Gabetta
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Sun 17.12.2017

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[...] Das gesangliche wie expressive Zentrum des Abends war freilich Elgars Cellokonzert, ebenfalls in e-Moll, mit der Solistin Sol Gabetta. Gabetta ist momentan wohl die bekannteste Vertreterin ihres Instrumentes. Dies nicht nur, weil sie sich auf der Bühne mit ihrer körperlichen Spielweise zu präsentieren versteht, sondern schon alleine, weil es schwer ist, sich der rein physisch durchdringenden Präsenz ihres Tones zu entziehen. lhr erdigcr Celloklang fahrt genauso unter die Haut wie die unwahrscheinlich klaren Pizzicatti im Kopfsatz des lyrisch gehaltenen Stückes. Dass der Cellopart von Elgar beinahe durchgehend als gesangliche Linie komponiert wurde, kommt Gabettas intensiver Gestaltung freilich entgegen, laszive Glissandi eingeschlossen. Der spätromantische Duktus des Elgar-Konzerts wurde auch in Gabettas erster Zugabe nicht durchbrochen: Gabriel Faurés “Après un rêve” in der Bearbeitung für Cello und Orchester Die zweite Zugabe brachte mit „Dolcissimo“ von Peteris Vasks die Stimme der Interpretin mit ins Spiel. Das Stück ist Gabettas Dauerzugabe, zumal es ihr gewidmet ist und dazu ein Stück Neue Musik darstellt, das jeder gut hören kann. [...]

- Stuttgarter Zeitung, Markus Dippold, 17.02.2014