Sol Gabetta
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Tue 09.01.2018

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[...] Die in Basel lebende Argentinierin hat keinerlei Mühe, auf ihre charmante Art gegen die schier übermächtige Referenzaufnahme der legendären Jacqueline du Pre anzusplelen. Von den ersten, depressiv sich vorwärts testenden Eröffnungstakten findet sie ganz unmittelbar zu einem dunkel klagenden, das Vibrato fein differenzierenden Ton füºr diesen riesigen, die Schrecken des Ersten Weltkriegs verarbeitenden Abgesang auf eine Epoche und gelangt in den scherzoartigen Abschnitten zu einer geradezu pfiffigen Virtuosität. Die römischen Musiker nutzen in fast symbiotischer Übereinstimmung gleichwohl die Gelegenheit zum Pointieren von Kraftlinien, ohne dabei die lyrisch-elegische Grundhaltung zurückzudrängen. Im selben Geist die intime Zugabe mit Orchesterbegleitung: Gabriel Faurés “Après un rêve”.

- Stuttgarter Nachrichten, Helmuth Fiedler, 17.02.2014