Sol Gabetta
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Sun 17.12.2017

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[...] Am schwermütigsten und doch am schönsten: Edward Elgars 1918/19 entstandenes Cello-Konzert in e-Moll. Es gilt als das letzte bedeutende Werk des Briten. Die gebürtige Argentinierin Sol Gabetta (*1981) ist freilich anderer musikalischer Herkunft (nämlich von französisch-russischen Eltern). Sie beginnt das Konzert in eruptivem, aufbegehrendem Ton, jeder Anlauf klingt durchgeformt, dazwischen ein wunderbar sanfter Cellostrich. Tatsächlich ist Gabetra eine musikalische Energieladung. Sie fegt durch die Partitur, widmet sich innig dem sanften Schönklang, bringt auch manchen Hintersinn in ihren Ton hinein Sie ist körperlich jederzeit gespannt, aber schlagartig befreit, wenn sie ihren eigenen Celloton und den orchestralen Zusammenhang genossen hat.

Pappano und die Seinen sind dabei Wunschpartner, feinfühlig reagierend auf jede musikalische Empfindung der Cellistin. Dass sich der richtige Gesamtklang dann einstellt, ist den Musikern von Santa Cecilia zu danken.[...]

- Frankfurter neue Presse, 15.02.2014