Sol Gabetta
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Sun 17.12.2017

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Elgars Cellokonzert war vor 50 Jahren in Deutschland ziemlich unbekannt. Dann kam die britische Cellistin Jacqueline du Pré. Alles wurde anders. Heute kann sich kaum ein Solist mehr leisten, es nicht im Repertoire zu haben. Obwohl es ein traurig-melancholisches Musikstück ist. Empfindsame Menschen könnte es depressiv stimmen. Wenn die Cellistin Sol Gabetta am Werk ist, klingt manches noch verhaltener. Weil die junge Frau aus Argentinien ihr Instrument so großartig beherrscht, kann sie es wagen, Kontraste besonders scharf zu profilieren. Doch selbst die leisesten, ‚„tonlosen“ Passagen wirken noch immer so sonor und wohlklingend, dass es doch wieder tröstlich klingt. Das Orchestra dell`Accademia Nazionale di Santa Cecilia aus Rom und sein Chef Antonio Pappano waren beim Konzert in der Alten Oper die denkbar geeignetsten Partner für Gabettas Interpretationskonzept. [...]

- Frankfurter Allgemeine Zeitung, bud, 15.02.2014