Sol Gabetta
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Sun 17.12.2017

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[...] Beim Konzert der Cellistin Sol Gabetta zusammen mit der Cappella Gabetta am Donnerstagabend herrscht einige Momente lang atemlose Lautlosigkeit im nahezu ausverkauften Festsaal. Die Ruhe ist so intensiv, dass man glauben könnte, das Publikum sei gelähmt, jede Bewegung unmöglich geworden. Der Augenblick tritt ein, als Gabetta die Kadenz im zweiten Satz des A-Dur-Cello-Konzerts von Carl Philipp Emanuel Bach (1714-1788) spielt. In dem tiefmelancholischen Satz macht sich einige Momente lang völlige Verlorenheit breit. Die Töne wollen sich nicht mehr zu Melodien zusammenfügen. Immer wieder formt das Cello Girlanden, Anflüge von sich kristallisierender Schönheit, Versuche, die dann abbrechen und in lange Pausen münden. Erfüllte Pausen des Nachhörens, wie die Musik sich im Saal ausbreitet. Sol Gabetta spielt das mit atemberaubender Intensität. Mit dem Mut, sich Zeit zu lassen, der Verzweiflung Raum zu geben. [...]

- Donaukurier, Georg Schäff, 16.12.2016