Sol Gabetta
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Tue 09.01.2018

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[...] Danach ließ Sol Gabetta die ersten Töne von Saint-Säens’ Konzert für Violoncello und Orchester Nr. 1 gespannt erwarten, das zusammen mit Strawinskys Petruschka sicherlich den Höhepunkt des Abends darstellte. In recht flottem Tempo erklangen die ersten blumigen Töne aus dem Cello der Argentinierin. Ohne Schnörkel zeigte Sol Gabetta unterschiedlichste Charaktere auf ihrem Cello, als würden mindestens zwei Cellisten auf der Bühne sitzen. Mit kernigem Klang formte sie so Charaktere von brummiger, aufgekratzter und tiefsinniger Manier, oder aber mit flageolet-Tönen eine durch und durch erhellende Atmosphäre. Die drei aufeinander folgenden Sätze hindurch sprach Sol Gabetta förmlich mit dem Orchester, war damit harmonisch in das Tutti eingebettet und trotzdem stets musikalisch präsent. Nach einem tänzerischen zweiten Satz forderte Sol Gabetta das Orchester zu einem feurigen dritten Satz auf, spielte beherzt mit energischen Strichwechseln und weniger warmem, sondern markantem und kraftstrotzendem rüberkam. [...]

- bachtrack.com, Christine Arnold, 02.09.2016