Sol Gabetta
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Sun 17.12.2017

Discography

Vasks – Presence / Release date: 06.11.2015

Amsterdam Sinfonietta

Sony Classical

Release Date: November 2015

VASKS: Concert for Violoncello No. 2 "Klatbutne"
VASKS: "Musique du soir" for Cello and Organ
VASKS: "Gramata Cellam" for Cello solo

"She’s the dedicatee of ‘Klātbūtne’ (‘Presence’), his Second Cello Concerto, a work she requested after being captivated by his earlier, unaccompanied Grāmata čellam (‘Book for Cello’), and she performs both on this compelling release. It’s Gabetta’s persuasive mix of technical clarity and emotional engagement that brings both pieces ringingly alive, and she seems entirely at home in Vasks’s gently melancholy, often very beautiful sound world, unafraid to play up the emotion with judicious portamentos in the concerto’s softly spoken cadenzas, and shaping the work’s slowly unfolding melodies with a ravishing range of vibrato, tone and attack."
(the Strad, 23.02.2016)

"Jetzt landet Sol Gabetta mit Musik von Peteris Vasks einen Karriere-Coup für die baltische Musik. […] Angenehm unbewölkt und nicht raunend klingt schon die (hier erstmals aufgenommene) „Musique du soir" für Violoncello und Orgel –unbeschadet der naturbeschwörenden Grundausrichtung des Komponisten. Auch Vasks' zweites, für Sol Gabetta geschriebenes Cello-Konzert schlägt sich, indem es mit eint Kadenz anhebt, auf die Seite durchaus virtuoser Solisten-Kost. Sogar zu einigem Melodienprunk schwingt sich – von Gabetta souverän ausgekostet – das gut halbstündige Werk auf. Im elegisch aggressiven Mittelteil kommt die Amsterdam Sinfonietta transparent zum Zuge. All das klingt mutig und zielbewusst. (5/5 Sterne)"
(Fono Forum, 12.2015)

„Für die oft langen Kantilenen bringt Gabetta den nötigen Atem mit, ihr Ton verrät Sehnsucht, Zagen, Melancholie – aber er ist nie süßlich. Die Cellistin will dieser Musik nichts aufpfropfen, sie versteht sich als Botschafterin, die auch um die Bedeutung von Diskretion weiß. Das berührt, weil es authentisch klingt.“
(Concerti 12/2015)

„Peteris Vasks ist ein Erzähler des Intimen, der das Innerste mit der Außenwelt abgleicht, seine sich unmittelbar übertragende und erfahrbare Musik ist wie ein Spiegel der Seele, ja, „Seelenmusik“ bringt die Kunst des Letten mit ihrer ungeheuren emotionalen Intensität hundertprozentig auf den Punkt. […] Sol Gabetta spielt mit betörender Kantabilität, innigster Empfindung und spannungsgeladenem Ausdruck, Ruhe und Kraft perfekt ausbalancierend.“
(Rondo, 05.12.2015)

„Ein tolles Konzert! Still und nachdenklich, tief und sehr musikalisch, fast spirituell. Von allen Beteiligten wunderbar umgesetzt. […] Hier ist eine wirklich schöne CD gelungen, die nur eine Frage aufwirft: warum gehört Vasks nicht zum üblichen, modernen Repertoire? Ein Umstand, der sich mit Hilfe von Gabettas Popularität und dieser CD vielleicht ändern lässt.“
(WDR 3, 16.11.2015)

"Es ist Peteris Vasks zweites Konzert für dieses Instrument und in der vibrierend-intensiven Interpretation der Auftraggeberin Sol Gabetta besteht nicht der geringste Zweifel daran, dass es seinen Titel zurecht trägt: "Klātbūtne" bedeutet so viel wie Gegenwart, Anwesenheit, Präsenz. Und die spürt man in jedem Takt. […] Peteris Vasks versteht sich als "Erzähler in Töne": Seine archaischen Klanglandschaften leben vom Kontrast zwischen folkloristischen Motiven und moderner Klangsprache, wobei er sich keineswegs vor Tonalität, Melodie und unmittelbarer Emotionalität scheut. […]" (CD-Tipp)
(BR-Klassik.de, 12.11.15)