Slawisches Repertoire bestmöglich interpretiert
NWD spielt Beethoven, Martinu und Prokofieff / Cellistin Sol Gabetta gestaltet mit Leichtigkeit
Mindener Tageblatt, Udo Stephan Köhne
06.12.2008
Sol Gabetta, seit wenigen Jahren einer der leuchtendsten Sterne in der an jungen und richtig guten Cellisten reichen Solistenszene, spielte auch die vertracktesten Momente der Ecksätze mit stets größter Souveranität und immer mit einem Hauch von musikalischer Leichtigkeit; vor allem aber nie auf Kosten der Tonschönheit.
Bezaubernd ihre Gestaltung des Mittelsatzes: Das ohnehin einnehmende Thema wurde durch die uneitle Formulierung Sol Gabbettas noch eine Spur inniger, der Ausdruck dadurch um vieles stärker. Die Kunst, Intensität nicht durch Überdruck, sondern das natürliche "Fließenlassen" der Musik zu erzeugen, hier war sie in Vollendung zu hören. Und als das Umschalten auf Virtuosität erfolgen musste (Solokadenz), blieb die Solistin auch dieser Anforderung nichts schuldig, hatte sogar hier noch Raum für werkgerechte Phrasierung.
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Violenchelista para todos
Una instrumentista que tiene su propio festival en Basilea. Prepara una gira de jazz por Alemania con el cantante Bobby McFerrin
RODRIGO CARRIZO, El Pais
03.12.2008
[...] Cálida en las distancias cortas, esta fenomenal chelista, admirada por sus colegas, pertenece a esa rara categoría de músicos que parecen destinados a romper el muro invisible que separa a la música culta del gran público. Y es que, además de su solidez técnica y rigor en el gran repertorio, Sol Gabetta se declara “totalmente a favor” de la experimentación y de la fusión con talentos provenientes de otros mundos musicales. Como prueba de ello, la gira que iniciará el próximo verano en Alemania junto al célebre cantante de jazz Bobby McFerrin.
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Mit Sol Gabetta ging die Sonne auf
ANDREAS BERGER, Braunschweiger Zeitung
05.11.2008
[...] Und das bewies sie dann mit dem hinreißend interpretierten Cellokonzert C-Dur von Joseph Haydn, das man wohl kaum schöner und die Gefühle animierender hören kann, als sie es hier zum Abschluss des ersten Philharmonischen Meisterkonzerts in Braunschweigs Stadthalle zeigte. Schroffe Nachsetzer und zarte Affektverzierungen wechselten im Moderato, inklusive einem wunderbaren Solo aus hoher Melodie und energisch tiefen Strichen.
Was zauberte sie da an lieblichen Klängen aus dem Adagio, besonders feine leise Wiederholungen gleich zarten Nachfragen, immer wieder unterlegt mit satten tiefen Gefühlsfarben. Und flott und unberschwert kam der Kehraus des Allegro. Jubelnder Applaus.
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Eine Cellistin mit Tiefgang
Berliner Morgenpost
09.11.2008
Die rundum strahlend blonde Cellistin scheint auf dem Zenit, dem Olymp der gefeierten Virtuosen, angekommen zu sein: Sie hat wichtige Preise eingesammelt, ihr eigenes Kammermusikfestival "Solsberg" in der Schweiz, lehrt als Musikprofessorin in Basel, konnte kürzlich ihre dritte und vierte CD auf den Markt bringen und wird im internationalen Konzertzirkus mit offenen Armen empfangen. Nicht nur das Publikum, auch die Musikindustrie liebt sie. Was auch darauf zurück zu führen ist, dass sie nicht nur sechs Sprachen spricht, sondern in ihnen etwas zu sagen hat. Heute spielt die Cellistin in der Abflughalle des Flughafens Tempelhof beim Benefizkonzert "Tu was!". Das Engagement passt zu ihr.
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Die Zeit spielt plötzlich keine Rolle mehr
Das Petersen-Quartett und die neue Star-Cellistin Sol Gabetta spielten Quintette bei «Pro Arte» in der Alten Oper Frankfurt.
Rudolf Jöckle, Frankfurter Neue Presse
23.10.2008
Ein in jeder Hinsicht ungewöhnliches Konzert. Wann hört man schon drei Streichquintette mit jeweils zwei Celli an einem Abend? Wann erlebt man schon Komponisten wie George Onslow oder Boccherini im Abo-Konzert? Und wann begegnet man schon einem Ensemble, gleichsam ad hoc gefügt, das Geist und Hingabe, Empfindung wie Ausdrucksfähigkeit so ausgeprägt besitzt? Und den großen Atem dazu? [...]
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Nicht nur Schönheit, sondern Leben
Alte Oper in Frankfurt
TIM GORBAUCH; Frankfurter Rundschau
22.10.2008
Sie sticht hervor. Silbrig leuchtet ihr Kleid, die Schultern liegen frei. Das Kollektiv links neben ihr trägt schwarz. Die Rollen sind verteilt, lange bevor überhaupt ein Ton gespielt ist. Dort das Petersen Quartett und hier Sol Gabetta, der neue Stern am Klassikfirmament.

Seit vier Jahren - damals gewann sie den Crédit Suisse Young Artist Award - ist die 27-jährige Argentinierin eine der Hoffnungsträgerinnen der darbenden Branche, die händeringend nach Vermarktungsmöglichkeiten sucht. [...]
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Sol Gabetta auf dem Weg zum Klassik-Popstar
Süddeutsche
02.10.2009
Sie war unlängst bei Stefan Raab auf dem Sofa und ihre CD «Cantabile» ist wenige Tage nach Erscheinen schon in den Charts: Die Cellistin Sol Gabetta ist auf dem Weg zum Klassik- Popstar.
Die 27-jährige Argentinierin, die in der Schweiz lebt und jedes Jahr mehr als 200 Konzerte spielt, ist zurzeit eine der gefragtesten Interpretinnen in Europa. Nach der früh verstorbenen Jacqueline Du Pré dringt nun wieder eine Frau in die von männlichen Spielern wie Yo-Yo Ma oder Mischa Maisky dominierte Cello-Welt.
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ZDF Morgenmagazin 20.11.2008

Zum Sonnenaufgang Sol Gabetta

Sie ist gebürtige Argentinierin, lebt in der Schweiz und ihr Vorname bedeutet Sonne: Sol Gabetta mit ihrem 250 Jahre alten Violoncello den Sprung in die Klassik- und Popcharts geschafft.





Informationen und Pressestimmen zum SOLsberg Festival, dem Kammermusikfestival von Sol Gabetta in Olsberg bei Basel, finden sie unter KONZERTE

Das 4. SOLsberg Festival findet vom 5.-7. Juni und 12.- 14. Juni 2009 statt.



Der Musikmarkt-Verlag hat das Gratisheft "Classics" gestartet. Es liegt im Klassik- und Jazz-Fachhandel aus und dem Fachblatt "Musikmarkt" bei. "Classics" will "Klassikstars" vorstellen, in der ersten Ausgabe sind das u.a. Sol Gabetta und Till Brönner. Die nächste Ausgabe ist für Frühjahr 2009 geplant.


Solo für Sol – Ein besonderer Tag im Leben der wirbligen Star-Cellistin Sol Gabetta

SCHWEIZER FERNSEHEN
Sendung vom 11.06.2008
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ZDF heute-journal 07.01.2008

Mit Charme und Cello



Harald Eggebrecht: "Große Cellisten", Piper Verlag 2007, 416 Seiten
Der Musikwissenschaftler und Journalist Harald Eggebrecht porträtiert in seinem Band "Große Cellisten" rund 60 Musiker. Eggebrecht kombiniert auf zugängliche Weise Musikwissenschaft, Konzertkritik und richtet sich nicht nur an das Fachpublikum.

[Zur Buchbesprechung von dradio]