| Die Zeit spielt plötzlich keine Rolle mehr |
| Das Petersen-Quartett und die neue Star-Cellistin Sol Gabetta spielten Quintette bei «Pro Arte» in der Alten Oper Frankfurt. |
| Rudolf Jöckle, Frankfurter Neue Presse |
| 23.10.2008 |
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Ein in jeder Hinsicht ungewöhnliches Konzert. Wann hört man schon drei Streichquintette mit jeweils zwei Celli an einem Abend? Wann erlebt man schon Komponisten wie George Onslow oder Boccherini im Abo-Konzert? Und wann begegnet man schon einem Ensemble, gleichsam ad hoc gefügt, das Geist und Hingabe, Empfindung wie Ausdrucksfähigkeit so ausgeprägt besitzt? Und den großen Atem dazu? [...] [Ganzer Artikel]
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| Nicht nur Schönheit, sondern Leben |
| Alte Oper in Frankfurt |
| TIM GORBAUCH; Frankfurter Rundschau |
| 22.10.2008 |
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Sie sticht hervor. Silbrig leuchtet ihr Kleid, die Schultern liegen frei. Das Kollektiv links neben ihr trägt schwarz. Die Rollen sind verteilt, lange bevor überhaupt ein Ton gespielt ist. Dort das Petersen Quartett und hier Sol Gabetta, der neue Stern am Klassikfirmament.
Seit vier Jahren - damals gewann sie den Crédit Suisse Young Artist Award - ist die 27-jährige Argentinierin eine der Hoffnungsträgerinnen der darbenden Branche, die händeringend nach Vermarktungsmöglichkeiten sucht. [...] [Ganzer Artikel]
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| Sol Gabetta auf dem Weg zum Klassik-Popstar |
| Süddeutsche |
| 02.10.2009 |
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Sie war unlängst bei Stefan Raab auf dem Sofa und ihre CD «Cantabile» ist wenige Tage nach Erscheinen schon in den Charts: Die Cellistin Sol Gabetta ist auf dem Weg zum Klassik- Popstar. Die 27-jährige Argentinierin, die in der Schweiz lebt und jedes Jahr mehr als 200 Konzerte spielt, ist zurzeit eine der gefragtesten Interpretinnen in Europa. Nach der früh verstorbenen Jacqueline Du Pré dringt nun wieder eine Frau in die von männlichen Spielern wie Yo-Yo Ma oder Mischa Maisky dominierte Cello-Welt. [ Ganzer Artikel ]
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| Feuer- und Säbeltänze |
| HARALD SUERLAND, Münsterländische Volkszeitung |
| 22.09.2008 |
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[...] In den Sätzen „Jota“ und „Polo“ entfachte sie wahre Feuertänze auf vier Saiten und setze über den Glockenklängen, die Pianist Bertrand Chamayou erzeugte, zarte Gesangspassagen dagegen.
Dass Sol Gabetta sich mit virtuoser Vehemenz in solche Stücke stürzen und auch mit Ginasteras Rhapsodie überwältigten würde, mochte man von der quirligen Argentinierin fast erwarten. Eigentliches Ereignis des Abends waren jedoch die ernsteren Werke. So ließ in Beethovens fünfter Sonate für Klavier und Violoncello schon der erste Satz mit seinem jähen Wechsel von ruhigen Klanginseln und emotionalen Ausbrüchen aufhorchen. Was aber dann im Adagio geschah, war schlichtweg atemberaubend: [...]
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| Kräftig-zarte Töne zum Jubiläum |
| Kanton Aargau: Feierliche Übergabe des Aargauer Kulturpreises an Sol Gabetta |
| AZ |
| 18.09.2008 |
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[...] «Es kann für grosse Begabungen weder das Ziel sein, Hansdampf in allen Gassen zu werden, noch sich in einer Nische abzukapseln. Es braucht ein genaues Gespür, Selbstkritik und ungeheuren Fleiss, um zu erkennen, welche Vielseitigkeit das eigene Profil unverwechselbar macht.»
Mit diesem Satz brachte Laudator Daniel Fueter, Rektor der Zürcher Hochschule Musik und Theater, auf den Punkt, was Wesen und Werk von Sol Gabetta auszeichnet. Und er sprach den 300 Gästen aus Kultur, Wirtschaft und Politik aus der Seele, die das Privileg hatten, den Klängen zu lauschen, welche die Preisträgerin bei der Interpretation von Werken Bachs und Vasks’ ihrem Instrument entlockte. [...]
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| Argentinische Cellistin Gabetta im Beethoven-Haus |
| Zusammen mit ihrer lettischen Klavierpartnerin Lauma Skride erweisen sie sich bei ihrem bemerkenswerten Gastspiel als starkes Team |
| Mathias Nofze, GENERAL ANZEIGER |
| 11.09.2008 |
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Bonn. Sol Gabetta spielt - und singt. So hätte der Untertitel zum Konzert im Beethoven-Haus lauten können. In "Gramata cellam" (Das Buch für Cello) für Cello solo des Letten Peteris Vasks muss der Interpret nämlich über ein Fundament aus Bordunklängen archaisch wirkende Vokalisen legen.
Und mit ein bisschen Fantasie glaubte man Sol Gabetta, den in Argentinien geborenen Jungstar der internationalen Celloszene, in dieser Passage weit weg in menschenleerer Natur sitzen und dort einen Beschwörungszauber ausführen zu sehen. Dieser zweite Teil der 1978 entstandenen Komposition stand in schroffem Gegensatz zum ersten, der eine ekstatisch aufgeladene Atmosphäre erzeugte. Und aus der friedlichen Solistin wurde eine vom Willen Getriebene, die all die heftigen Auf- und Entladungen, die wilden Ausbrüche, die schmerzhaften Cluster mit beklemmender Intensität spielte. [...] [Ganzer Artikel]
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| Betörendes Spiel von Sol Gabetta |
| MENUHIN FESTIVAL GSTAAD: RUSSISCHES NATIONALORCHESTER MIT SOL GABETTA |
| Sandro Pfammatter, Berner Oberländer |
| 1. September 2008 |
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[...] Eine «Fee mit dem Cello als Zauberstab» lautet eine der Bezeichnungen für die in Argentinien geborene Cellistin Sol Gabetta. Dieses Bild trägt ihrer filigranen Erscheinung Rechnung, verkennt aber ihr temperamentvolles und ganzkörperliches Spiel jenseits von märchenseliger Zurückhaltung. In Gstaad verzückte sie das Publikum mit Tschaikowskys Rokoko-Variationen und schenkte auch die durch Applaus geforderte Zugabe. Dort passte das Märchenbild schon eher: Mit eigenem Gesang begleitete Gabetta sirenengleich ihren mal zarten, mal heftigen Bogenstrich. [...] [Ganzer Artikel]
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| Jeder Takt der Musik lebt |
| Kammerorchester Basel in Brühl |
| KÖLNER ANZEIGER, Alexander Kleinschrodt |
| 11.08.2008 |
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Die Cellistin Sol Gabetta und der Blockflötist Maurice Steger begeisterten mit barockem Repertoire.
[...] Sol Gabetta stellte sich den Brühlern mit mehreren Vivaldi-Konzerten vor. Die Argentinierin mit den französisch-russischen Wurzeln demonstrierte mit klarem Ton und hundertprozentig kontrolliert auch in den hohen Lagen, dass Vivaldis Cellokonzerte nicht weniger ausgefeilt als die zeitgenössischen Violinkonzerte waren. Ein Höhepunkt: der sparsam begleitete, schnörkellos umgesetzte langsame Satz des F-Dur Konzertes. [...] [Ganzer Artikel]
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| Frische Brise: Das Kammerorchester Basel in Brühl |
| GENERALANZEIGER, Mathias Nofze |
| 11.08.2008 |
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[...] Barockmusik gleich pompös oder aristokratisch gestelzt? Nicht beim Baseler Kammerorchester also, auch nicht bei den beiden jungen Solisten dieses Abends, die längst zu den Großen ihres Fachs zählen.
Sol Gabetta setzte sich in einem Vivaldischen Cellokonzert und im Arrangement des „Winters“ aus dessen „Vier Jahreszeiten“ als Interpretin in Szene, die feuriges und leidenschaftliches Spiel mit tiefem lyrischen Ausdruck und glanzvoller Virtuosität faszinierend zu verbinden weiß. [...]
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| Umjubelter Weltstar am Cello |
| Sol Gabetta und der Flötist Maurice Steiger begeistern mit Barock-Klassikern |
| Rhein-Erft Rundschau, HANNA STYRIE |
| 11.08.2008 |
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Sie ist gerade mal 26 Jahre alt und gilt schon als Weltstar: Sol Gabetta, die „Anna Netrebko des Cellos“, ist binnen kurzer Zeit zu einem umjubelten Star auf den Konzertbühnen avanciert. Die attraktive Musikerin gab am Wochenende ihr Debüt bei den Brühler Schlosskonzerten.
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| Alte Musik elektrisierend vital |
| Angeheizt vom Kammerorchester Basel, brachten Maurice Steger und Sol Gabetta die volle Kirche Saanen zum Kochen |
| MARIANNE MÜHLEMANN, Der Bund Bern |
| 09.08.2008 |
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[...] Ihrer mit Darmsaiten bespannten Guadagnini von 1759 entlockt sie in Vivaldis schwindelerregend schnellem F-Dur-Konzert einen flammenden Redefluss. Es ist nur eine Facette ihres Könnens. Im Largo führt sie in eine seelenvolle Gegenwelt voller Innigkeit und Wärme. Sol Gabettas Humor und Experimentierfreude kommen im «Winter» aus Vivaldis «Jahreszeiten» (arrangiert für Cello) zum Ausdruck.
Die Cellistin mit dem wippenden Pferdeschwanz zaubert aus der kleinen Programmmusik eine akustische Bilderwelt: Man hört das Eis klirren, den Schnee rieseln und spürt den Frost, der die Musik schliesslich zum Stillstand zwingt. [...]
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| Leonard Slatkin |
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»Our soloist for the concerts was cellist Sol Gabetta, making her US debut. I first encountered her in Rotterdam a couple years ago. She is remarkable, with a kind of fierce intensity in her playing. Shostakovich No. 2 was the piece and this is a most difficult Concerto to bring off. Sol garnered the highest praise from the orchestra members, while holding the audience rapt throughout. I was pleased that my final concerts introduced an exciting new artist to the public.« http://www.leonardslatkin.com/
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| Ein Traum-Duo faszinierte im Doppelkonzert |
| Kündigt das Rheingau Musik Festival ein Gastspiel des Russischen Nationalorchesters an, sind Basilika oder Kurhaussaal viele Wochen zuvor ausverkauft. |
| Gießener Allgemeine, Britta Steiner-Rinneberg |
| 22.07.2008 |
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[...] Neben der Hundertschaft exzellenter Musiker und dem auf allen internationalen Podien gefeierten Pletnev zogen zwei junge Solistinnen das Publikum magisch an: Die Geigerin Baiba Skride und die Cellistin Sol Gabetta. [...]
Emotional, elastisch, eigenwillig und selbstbewusst bestritten die Künstlerinnen mit ebensoviel Elan wie erstaunlicher Ausdruckskraft den Mittelteil des mit Mendelssohns »Meeresstille und glückliche Fahrt« begonnenen Programms: Johannes Brahms' Doppelkonzert a-Moll op. 102. Gespannte Aufmerksamkeit im Saal, die auch nicht durch das leiseste Räuspern gestört wurde. Auf der Bühne Schönklang pur, lebendige Gestaltung und feinfühliges Konzertieren! Das harmonische Zusammenspiel zeugte von Konzentration und subtiler Erarbeitung des Stoffes. Lang anhaltender Beifall für die immer wieder auf die Bühne gerufenen Musikerinnen, die sich für die Ovationen mit Ravels reizvoller Sonate für Violine und Violoncello bedankten. [Ganzer Artikel]
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| Russische Leidenschaft! |
| Beseeltes Spiel und eine unendliche Klangpracht: Das »Russian National Orchestra« überzeugte bei der Eröffnung des Landesschwerpunktes im Kieler Schloss auf ganzer Linie. |
| SHZ, Christoph Kalies |
| 21. Juli 2008 |
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[...] Anschließend gehörte die Bühne der Cellistin Sol Gabetta. Die 27-jährige Argentinierin russisch-französischer Herkunft scheint mit ihrem 250 Jahre alten Guadagnini-Cello geradezu verwachsen zu sein. In Tschaikowskis "Rokoko-Variationen" gelang ihr einfach alles: ein wunderbar warmer Ton, virtuose Kabinettstückchen und beseeltes Spiel sorgten für einen wahren Ohrenschmaus. Und mit der originellen Zugabe - das "dolcissimo" des Letten Peteris Vasks, bei dem die Musikerin im Mittelteil eine zweite Stimme zu ihrem Instrument singt - faszinierte sie ihr Publikum gleich noch einmal. [...]
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| Von Bären und Ballerinen |
| Christian Strehk, KIELER NACHRICHTEN |
| 21.07.2008 |
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[...] In seinen Rokoko-Variationen op. 33 erweist sich das Orchester als edelmütig zurückstehender Partner einer Primaballerina des Violoncello: Sol Gabetta, die in Argentinien geborene Künstlerin russisch-französischer Abstammung, serviert einen Spitzentanz der Extraklasse: filigran, elegant und technisch frappierend sauber schwebt sie scheinbar mühelos durch den gefürchtet schweren Solopart. [...] [Ganzer Artikel]
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| Ruhig und gelassen |
| Russisches Nationalorchester im Kurhaus |
| Array, WIESBADENER TAGBLATT |
| 21. Juli 2008 |
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[...] Veredelt wurde das im Kopfsatz durchaus etwas spröde Werk von den beiden exzellenten Solistinnen. Die aus Riga stammende Geigerin Baiba Skride und die argentinische Cellistin Sol Gabetta wirkten gut aufeinander abgestimmt. Die so kantabel klingende Melodik des langsamen Satzes gewann dadurch umso mehr an Eingängigkeit, zumal beide Solistinnen hier mit ihrem schlanken, nie zu vibratostarken Ton und einer besonders einfühlsamen Interpretation überzeugten. [...] [Ganzer Artikel]
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| Kleines Klassiker-Beben |
| Applaus für das energische Russische Nationalorchester im Kurhaus Wiesbaden |
| Gerd Döring, FRANKFURTER RUNDSCHAU |
| 20.07.2008 |
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[...] Unter der sehr dynamischen Leitung von Pletnev interpretierten zwei der derzeit angesagtesten Solistinnen das Doppelkonzert von Johannes Brahms. Hier die strahlende Stradivari der jungen Lettin Baiba Skride, dort das sonore Guadagnini-Cello der Argentinierin Sol Gabetta - eine reizvolle Kombination, die zuweilen ein wenig verloren ging im Klangrausch der russischen Streicherphalanx. Der dominierenden Übermacht entkamen die beiden erst in der Zugabe, als sie ein fintenreiches Duett aufführten. Viel viel Beifall für die Solistinnen, aber auch für das so vehement musizierende Orchester. [Ganzer Artikel]
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