Darf man Fräuleinwunder sagen?
KLASSIK.COM Tobias Roth
29.12.2007
Vivaldis Cellokonzerte, große Eisbrecher auf dem Weg des Cellos zum Soloinstrument, lassen sich mit ihren reichen, vielgestaltigen, ja fast enzyklopädischen Figurationen instrumentaler Finessen hören als ein Bilderbogen der Virtuositäten, und sie lassen dabei, zum Glück, niemals die Musik aus den Augen, aus der erst die Virtuosität erwachsen muss. Denn andersherum geht es nicht. Dass die junge Cellistin Sol Gabetta diese Konzerte für ihre zweite CD wählte, passt hier vielfach in den Kontext, gibt es doch sowohl für sie wie für ihr Instrument noch viel Eis restlos zu brechen. Die Wortfamilie ‘Virtuos’ wird hier zwangsläufig oft anklingen.
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OBSERVER, Stephen Pritchard
04.11.2007
Argentinian Sol Gabetta brings tremendous verve to five of Vivaldi´s effervescent concertos for cello in this scintillating `Progetto Vivaldi' partnership with Italian early music specialists Sonatori de la Gioiosa Marca. Playing for the first time with gut strings and a baroque bow, she digs into each phrase with infectious enthusiasm, pushing the allegros along at a break-neck, exhilarating speed. This recording also includes an arrangement of 'Winter' from the FOUR SEASONS and an adaptation of the violin concerto in A minor: now that`s value for money.


CD Feature/ Sol Gabetta:
The range of emotions is immense: Sol Gabetta is experienced enough not to believe in fairy tales.
tokafi, Tobias Fischer
10/2007
Authenticity is an important word for Sol Gabetta. After setting her mind on a Vivaldi project, she quickly decided that not only was she going to record it in Italy with Italian musicians, but she was going to equip her Italian Guadagnino-Cello (built only a few years after Vivaldi’s death) with gut strings and play it using a Baroque bow to get as close to the composer as possible. These are the typical traditions of original practise and Gabetta has taken great care of pushing them to perfection. And yet, authenticity is a double-edged sword, which needs to be pointed both at the work in question and yourself as a performer.
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CD-Tipp von Bayern 4 Klassik
Elgin Heuerding
25. 09. 2007
Sie hat das Cellospielen zwar nicht neu komplett erlernen müssen, aber immerhin ist Sol Gabetta vom modernen Instrument auf das Barockcello umgestiegen, um "Il Progetto Vivaldi" zu verwirklichen. Gemeinsam mit dem Alte-Musik-Ensemble Sonatori de la Gioiosa Marca hat die argentinische Musikerin Cellokonzerte von Antonio Vivaldi eingespielt, u.a. auch den "Winter" aus den Vier Jahreszeiten, arrangiert für Violoncello und Orchester.

Sich an ein Barockcello zu wagen, ist nicht risikolos. Doch Sol Gabetta gelingt es meisterhaft, dem Instrument einen warm und voll tönenden Klang zu entlocken. Das allein ist beeindruckend. Die meisten der auf der Neueinspielung versammelten Konzerte sind für das berühmte Mädchenorchester des Ospedale della Pieta in Venedig geschrieben worden und dementsprechend anspruchsvoll und abwechslungsreich. Da sie von Sol Gabetta und den Sonatori de la Gioiosa Marca dementsprechend gestaltet werden, ist dieser Vivaldi für unsere Ohren feines Labsal.


CD-Tipp Klassik Radio
www.klassikradio.de
09/2007
Sie ist jung, sieht gut aus, ist hochbegabt und hat eine glänzende Karriere vor sich: die argentinische Cellistin Sol Gabetta.
Sie spricht sechs Sprachen und alle rasend schnell, lebt in der Schweiz und hat gerade den Echo Klassik Preis als beste Instrumentalistin des Jahres gewonnen.

Sol – übersetzt: "die Sonne". So warm, so fröhlich und leicht, aber auch virtuos und voller Anmut klingt ihre neue CD mit Musik von Antonio Vivaldi: "Sol Gabetta - Il Progetto Vivaldi".
Sol Gabetta mit den schönsten Cello-Konzerten von Antonio Vivaldi, inklusive einer beeindruckenden Neufassung des Winters aus seinen "4 Jahreszeiten".
Vivaldis Meisterwerke, mit Sol Gabetta und echten Spezialisten: dem italienischen Barockensemble “Sonatori de la Gioiosa Marca“!

"Sol Gabetta Il Progetto Vivaldi" - ab jetzt überall im Handel!


Prickelnd: Sol Gabetta spielt Cello-Klassiker von Vivaldi
Die Zahl attraktiver Klasse-Geigerinnen steigt beständig. Doch am Cello gibt es seit der umwerfenden Jacqueline du Pré keinen echten weiblichen Star mehr - bis auf eine junge Dame aus Argentinien.
ad-hoc CD-Rezensionen Klassik von ddp-Korrespondentin Christa Sigg
22. September 2007
Sol Gabetta hat tatsächlich das Zeug zur Ausnahme-Solistin. Auf ihrem Instrument erzählt sie Geschichten voller Leidenschaft. Mal kraftvoll mit herrlich sattem Ton, mal feinnervig zart. Mit den Cello-Schlachtrössern von Haydn bis Saint-Saens hat man sie bislang gehört, aber festlegen mag sich die 26-Jährige nicht. Für ein Vivaldi-Projekt hat sie - so wie es sich gehört - ihr Guadagnini deshalb mit Darmsaiten bezogen und mit dem Barockbogen die Welt der historischen Aufführungspraxis erkundet. Das Ergebnis: Eine CD, die man gar nicht mehr aus dem Player nehmen mag. Gabettas Vivaldi wird einfach nicht langweilig. Und das ist beim venezianischen Vielschreiber eine Kunst. Selbst im transkribierten Violin-Dauerhit in a-Moll, RV 356, kommen ungeahnte Facetten zum Vorschein. Das funktioniert natürlich auch deshalb, weil die Cellistin mit den Sonatori de la Gioiosa Marca ein Ensemble gefunden hat, mit dem sie selbst bei einem Parforceritt wie dem Presto des genannten Konzerts perfekt harmoniert. Und sogar die ausgeleierten Cello-Klassiker prickeln, der für Violine vorgesehene «Winter» aus den «Vier Jahreszeiten» groovt geradezu.


Sol Gabetta - Il Progetto Vivaldi / Das Vivaldi Projekt
Zenzor.Net
14. September 2007
Sol Gabetta gilt derzeit als eines der größten Talente in der Klassik. Als Solokünstlerin begeistert sie überall auf der Welt das Publikum mit ihrer kraftvollen Leidenschaft und virtuosen Schnelligkeit auf dem Violoncello. Das hier vorliegende Vivaldi Projekt mit dem Ensemble Sonatori De La Gioiosa Marca verzaubert den Zuhörer sofort mit seinen Gegensätzen von Soloinstrument und Ensemble.

Die fünf Cellokonzerte und zwei auf Cello umgeschriebene Vilolinkonzerte zeigen einerseits das Können von Sol Gabetta aber auch die hohen technischen Ansprüche der Vivaldiwerke. Sprudelnde motivische Einfälle wechseln sich ab mit dem melancholischen Grundton der Kompositionen, die die dunkle Klangfarbe des Cellos unterstreicht und ihnen damit einen weiteren besonderen Reiz geben. Vivaldi verstand es bereits sehr früh die vielen Möglichkeiten des Violoncellos auszuloten, zu einer Zeit als dieses schöne Instrument eigentlich nur ein tristes Schattendasein in den Ensembles führte.

Gabettas Cello Version des Winters aus den Vier Jahreszeiten ist ein besonderes Highlight dieser eh schon erstklassigen CD, zeigt sie hier doch ihre volle Kraft und präzise Schnelligkeit.




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Zwei neue CDs

Für ihre neue CD "Cantabile" hat sich Sol Gabetta die Opernarien, Lieder und Chansons französischer und russischer Komponisten ausgesucht und für Cello und Orchester bearbeiten lassen. Auf "Cantabile" "singt" Sol Gabettas Cello, begleitet von den Prager Philharmonikern, mal elegisch, mal beschwingt, mal brillant virtuos.

Parallel erscheint eine weitere Aufnahme mit der Cellistin Sol Gabetta. Im Januar 2008 gab die junge Künstlerin drei umjubelte Konzerte in der Münchner Philharmonie mit den Münchner Philharmonikern unter Marc Albrecht. Auf dem Programm stand das selten gespielte zweite Cellokonzert von Dmitri Schostakowitsch. Publikum und Kritik waren begeistert. Die Live-Aufnahme dieses Stückes ist auf der neuen CD kombiniert mit der Studioaufnahme eines weiteren Stückes von Schostakowitsch, der Cellosonate op. 40, die Sol Gabetta mit der rumänischen Pianistin Mihaela Ursuleasa eingespielt hat.

Die neuen CDs erscheinen am 12.09.2008.

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Il Progetto Vivaldi

Die zweite CD: Zusammen mit dem italienischen Spitzenemsemble Sonatori de la Gioiosa Marca spielt Sol Gabetta neben vier schwungvollen Cellokonzerten von Antonio Vivaldi auch zwei Raritäten des Barock-Komponisten: die Neufassung des Violinkonzertes a-Moll RV 356 für Cello und Orchester sowie den berühmten "Winter" aus den 4 Jahreszeiten in einer Neufassung für Cello und Orchester.

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Cello Concerto in F major, RV
Allegro I Largo I Allegro
Violin Concerto in A minor, R
Allegro I Largo I Presto
Cello Concerto in A minor, RV
Allegro I Largo I Allegro
Cello Concerto in B flat mino
Allegro I Largo I Allegro
Cello Concerto in G major, RV
Allegro I Largo I Allegro
Cello Concerto in C minor, RV
Allegro con molto I Adagio I Allegro ma non molto
Violin Concerto in F minor, R
Allegro non molto I Largo I Allegro


Die Debut-CD:





GIDON KREMER

Sol Gabetta war bereits mehrfach zu Gast in Basel beim Festival »Les muséiques« von Gidon Kremer und ist auch auf seiner CD »TRACING ASTOR« zu hören .