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Sommer mit Cello

Samstag, 30. August 2014 | 12:45 – 13:30 Uhr
NDR-Fernsehen
Dokumentation (Deutschland 2014, Erstausstrahlung)

Eine Cellistin, die Schleswig-Holstein verzaubert, ein Jugendorchester, das mit moderner Technik die Live-Musik zur “West Side Story” in die Neumünsteraner Holstenhallen bringt und gemeinsam mit Dominique Horwitz einen Sommernachtstraum lebendig werden lässt: Das war das Schleswig-Holstein Musik Festival 2014. Der Film von Thomas Kahlcke zeigt noch einmal schöne Momente des Programms.

 

Im Mittelpunkt steht die Cellistin Sol Gabetta, der sich das neu geschaffene “Autoren-Porträt” widmet. 17 Konzerte hat die Argentinierin in den vergangenen acht Wochen im Norden gegeben, vom Kammermusikabend mit ihrem Duo-Partner Bertrand Chamayou über die Cello-Nacht bis zum großen Sinfoniekonzert mit dem Mariinsky Orchestra

 

[NDR]

Cello-Star Sol Gabetta verrät, was sie an Kindern mag

Neugier, Ehrlichkeit, Im-Moment-Leben. Darauf komme es auch in der Musik an, sagt die argentinische Cellistin im Gespräch mit dem Abenblatt nach ihrem Auftritt beim Kinderkonzert im Ahrensburger Marstall.

Hamburger Abendblatt | Martina Tabel

Ahrensburg. Sie ist das Gesicht des Schleswig-Holstein Musik Festival. 18 Auftritte. Alle ausverkauft. Auch der Marstall. Viele konnten es gar nicht glauben, dass der Weltstar Sol Gabetta ins beschauliche Ahrensburg kommen würde. Und dann, um ein Kinderkonzert zu geben. Aber die Cellistin kam, nach zwei Abenden in Hamburg und Lübeck und einem kräftezehrenden Schostakowitsch. Mit reichlich Aspirin im Gepäck, gegen einen fiebrigen Infekt, dessen Rest sie einfach wegstrahlte, und mit einer Botschaft. Sol Gabetta: "Ich spüre eine Verantwortung für die Musik und vor allem für die Zukunft der Musik." Deswegen seien Konzerte für Kinder so wichtig. Aber das Kindliche, das Direkte, das Spontane sei umgekehrt auch unverzichtbar für das Entstehen von Musik. "Jeder von uns trägt die Kindheit in sich. Wenn man das nicht mehr spürt, ist die Seele tot. Dann ist es vorbei", sagte der Weltstar nach dem Konzert in einem Interview mit der Abendblatt-Regionalausgabe Stormarn. "Ich merke es an mir. Ich bin immer noch neugierig wie ein Kind. Das will ich nicht verlieren. Die Kinder zwingen mich dazu, dieser Neugierde weiter zu folgen." Und die Musik immer neu zu entdecken.

 

Die Zuhörer wandern mit einer Puppe durch das Wunderland der Musik

"Ich schätze auch die Ehrlichkeit bei Kindern ", sagte die aus Argentinien stammende Cellistin und fügte ein Bekenntnis hinzu: "Wenn ein Kind etwas nicht mag, mag es das eben nicht. Ich bin eigentlich genauso. Ich bin überhaupt nicht diplomatisch." Das könne schon mal problematisch werden. Aber es sei wichtig, dem anderen zu verstehen zu geben, wie die Situation tatsächlich sei. Sol Gabetta: "Das ist das Tolle an Kindern. Wenn etwas lustig ist, lachen sie. Wenn etwas traurig ist, sind sie ganz still. Und wenn sie etwas nicht mögen, fangen sie an, Lärm zu machen. Das ist alles ganz deutlich."

 

Und wie deutlich!

 

"Wo ist sie nur?" fragt Sol Gabetta, als sie auf die Marstall-Bühne kommt und mit Ulrike Payer beinahe unter den Flügel krabbelt. Auch der Pantomime Fabian Gysling läuft umher. Jemand wird gesucht. Aber wer? Dann fällt ein Name: Alice. Ob es wohl die Alice aus dem Wundeland ist? Die Kinder sitzen mit offenen Mündern auf dem Schoß der Eltern oder haben sich in Richtung Bühne gerobbt und harren nun auf dem Boden lümmelnd auf des Rätsels Lösung. Die kommt: in Gestalt eines Wesens mit Glupschaugen, weißem Kittelkleid und langen braunen Haaren.

 

Der Puppenspieler hat seine Partnerin endlich gefunden und präsentiert sie nach einigem Wispern auf der Seitenbühne – offenbar eine kleine Auseinandersetzung mit der unwilligen jungen Dame – dem Publikum. Alice hat sich gesträubt. Nun steht sie da, mit einem Stab am Kopf festgehalten, und wirkt doch so echt, dass sich auch die älteren Zuschauer der Illusion hingeben, diese Alice wäre lebendig. Gut drauf ist sie allerdings nicht. Dann verdreht sie sich auch noch den Fuß. Und das sieht richtig schlimm aus. Aber da mischen sich plötzlich Töne ins Geschehen.

 

Sol Gabetta hat angefangen, auf ihrem Cello zu singen. Der besorgte Puppenspieler nimmt nun seine Puppe, verbindet ihren Fuß, gibt ihr einen Apfel und liest ihr etwas vor. Ganz beschaulich sitzen sie nebeneinander. Genauso still wie die Kleinen im Saal, während Brahms mit seiner Sonate Nr. 1 in e-Moll für Cello und Klavier sich spielerisch in den Vordergrund drängt.

 

Um Alice aufzuheitern, pustet der Puppenspieler Luftballons auf. Einen blauen, einen grünen. "Noch einen", ruft ein kleiner Junge. Die ersten sausen davon. Der dritte landet beim zweiten Satz von Brahms unter dem silberfarbenen Kleid der Cellistin, die ihn mal eben schnell Alice zurückkickt. Die Kinder lachen. Die Erwachsenen auch. Als der Puppenspieler am Schluss vergeblich versucht, den Ballon mit dem Cellobogen zu zerstechen und dann am Ballon hängend nach oben zu entschweben droht, gibt es kein Halten mehr. Die Kinder lachen sich kaputt und rufen gute Ratschläge auf die Bühne.

 

Nach 50 Minuten war der Zauber der Musik, der Zauber des Moments vorbei und doch noch da. Als es traurig war, hatten alle geschwiegen. Als es lustig war, hatten alle gelacht. Lärm gemacht hatte keiner. Auch den üblichen Applaus zwischen den Sätzen hatte es nicht gegeben. Das passte nicht. Dafür am Schluss stürmischen Beifall, auch für die stumme, störrische Alice, die mit ihren Glupschaugen ganz poetisch durch das Wunderland der Musik gewandert war – und mit ihr alle im Saal.

 

Kein artiger Zwischenapplaus, sondern stürmischer Beifall am Schluss

"Das war toll", sagte Jana. "Ich hab' mal auf die Puppe und dann auf die Musik geachtet", sagte Mavie. Die zwölf Jahre alten Freundinnen spielen beide Cello und wollten nach dem Konzert natürlich ein Autogramm. Sol Gabetta kam – das Silberkleid hatte sie mittlerweile gegen eine Bluse und Leggings getauscht – und stürzte sich sofort ins Getümmel. "Ich freue mich schon darauf, euch als Duo in der Hamburger Laeiszhalle zu hören", sagte der Weltstar und lächelte die Mädchen an, die zu perplex waren, um das Lächeln zu erwidern.

 

Nach dem Konzert am Vortag in Lübeck hatte Sol Gabetta nicht signiert. "Sie war angeschlagen. Sie konnte wirklich nicht", sagte der Künstlerbetreuer beim abschießenden Empfang in der Remise des Marstall. Und was hatte die Cellistin kurz zuvor im Interview mit dem Abendblatt noch über Diplomatie gesagt? "Wenn ich mich nicht wohl fühle, fühle ich mich einfach nicht wohl."

 

So eindeutig die Botschaften der Kinder beim Konzert waren, so eindeutig sind die Botschaften dieses Weltstars. Sie hat auch eine für alle, die schlecht auf ihrem Instrument sind. "Weiterspielen. Es ist gut für die Seele."

Ein Cello mit Stimmungsschwankungen

Schleswig-Holstein Magazin - 23.08.2014 19:30 Uhr

NDR | 23.08.2014

Sol Gabetta ist eine der besten Cellistinnen der Welt und trotzdem alles andere als eine Diva. Im Gegensatz zu ihrem Cello. Das Instrument mag feuchtes Wetter gar nicht.

 

[VIDEO 2:43]

 

Festivalsonne Sol Gabetta strahlte in der MuK

23.08.2014 | HL-live

Eine Kulturinstitution aus Russland, ein musikbesessener Dirigent, ein Weltstar als Solistin: Die Erwartung war hoch gespannt beim Konzert des Schleswig-Holstein Musik Festivals am Freitag, die Musik- und Kongresshalle seit langem ausverkauft.

 

[...] Auf ihre eigene Weise tat das auch Sol Gabetta. Die schlanke junge Musikerin erwies sich von den ersten Takten an als Energiebündel, brillierte in den kurzen, ruppig angerissenen Tonfolgen ebenso wie in wunderschön ausklingenden Linien. Ihr Meistercello aus dem Jahre 1759 war selbst in leisesten Bereichen deutlich zu hören. Ausgezeichnet immer wieder auch die Zwiegespräche mit dem jungen Hornisten. Nicht nur durch technische Bravour, sondern auch mit melodischem Wohlklang begeisterte Sol Gabetta in der großen Kadenz und ihrer Zugabe von Peteris Vasks das Publikum. [...]

 

[Ganzer Artikel]

Sol Gabetta brachte Vivaldis Virtuosität zum Funkeln

Klassentreffen von sieben hochkarätigen Cellisten im Kieler Schloss

18.08.2014 | Hamburger Abendblatt

[...] Die Musiker brachten Vivaldis Virtuosität zum Funkeln und ließen im langsamen Satz eine vollkommene Weltentrücktheit entstehen, die sich im Laufe des Abends immer wieder einstellen sollte. Und das, obwohl das Programm – übrigens in stets in wechselnden Besetzungen – ab "Violoncelles, vibrez!" von Giovanni Sollima (geboren 1962) deutlich Richtung Unterhaltungsmusik abbog. Dabei traten nicht nur die Persönlichkeiten der Musiker heraus, sondern auch die ihrer Instrumente: mal kernig und mal verträumt, die eine mit raffinierten Klangfarben und der andere mit hörbarem Spaß an der Basslinie. [...]

 

[Ganzer Artikel: Hamburger Abendblatt]

Julia Westlake trifft Sol Gabetta in Lübeck

Kulturjournal - 11.08.2014 22:45 Uhr

NDR | 11.08.2014
Die viel gepriesene argentinische Cellistin Sol Gabetta kommt mit ihrem Cello nach Lübeck. Mit Julia Westlake spricht sie über Persönlichkeiten von Menschen und Instrumenten.
 


Göttlicher Auftritt der Cello-Königin

Die argentinische Weltklasse-Künstlerin Sol Gabetta begeistert das Publikum in der restlos ausverkauften Christkirche.

11. August 2014 | Schleswig-Holsteinische Landeszeitung

Es war ein ganz besonderer Abend, jedoch nicht für alle. Am Eingang zur Christkirche standen noch viele Fans mit der Bitte: „Suche Karte“. Wer von ihnen noch eine für das restlos ausverkaufte Konzert des Schleswig-Holstein Musik Festivals (shmf) ergatterte, war auf der glücklichen Seite dieses sonnigen Sommerabends angekommen. [...]

 

Sol Gabetta (32), künstlerische Festival-„Säule“ und Cello-Königin zum Anfassen, schien mit dem italienischen Kammerorchester „Il Giardino Armonico“ die Traumbesetzung für dieses Familien-Bach- und Telemann-Programm in aktueller Spielweise zu sein: Lebendige Barock-Klänge vom Feinsten, spritzig, dynamisch, frisch, mitreißend. Und schön. Nichts mehr von früherer Nähmaschinen-Treppendynamik und steifem Musik-Zelebrieren. Hier wurde das Publikum mit engagiertem Spiel angesprochen und im tiefsten Herzen bewegt. [...]

 

[...] Sol Gabetta und „Il Giardino Armonico“ bildeten eine vertraute, klanglich und spielerisch feinstens abgestimmte Einheit, die ihresgleichen sucht. [...]

 

Ob scheinbar in Gedanken verloren in C.P.E. Bachs Largo, in sehnsuchtsvoller Stimmung („Dolce“ von G.P. Telemann) oder fetzig, mit kraftvollem Zugriff auf die Saiten im nachfolgenden Allegro assai: Bei Sol Gabetta standen Können und Virtuosität immer im Dienst des Werkes und der Zuhörer. [...]

 

[Ganzer Artikel auf shz.de]

Frenetischer Beifall für großartige Weltstars

Patricia Kopatchinskaja und Sol Gabetta begeisterten beim Schleswig-Holstein Musik Festival in Bordesholm.

Holsteinischen Courier | 19. Juli 2014
[...] Spleenig, verkopft, ja bisweilen aggressiv anmutend gingen die zwei zu Werke, verloren sich in der eigenen Überschwänglichkeit und unterstützten dabei einander auf kongeniale Weise. Schien Patricia Kopatchinskaja aufgrund ihres Instruments im Vordergrund zu stehen, war dies nur die halbe Wahrheit: Ohne die brummigen Eskapaden von Gabettas Cello wäre das Geschehen nur halb so schön. Immer wieder entlockte die Wahlschweizerin den Saiten Töne, die man so nicht vermutet hätte. Iannis Xenakis’ „Dhipli Zyia“ betonte die Melodie des titelgebenden Zyia, einem griechischen Paartanz.

Viel Pizzicato, Töne in den höchsten Sphären und gegenseitiges Anfeuern war dann bei der „Castillo interior“-Uraufführung des anwesenden Peteris Vasks sowie bei Maurice Ravels selten gespielter „Sonate für Violine und Cello“ angesagt. Jenseits des Klassikers „Bolero“ bewegte sich der Komponist weg von vordergründiger Stimmung hin zu leichter Dissonanz. Kopatchinskaja und Gabetta setzten den Wunsch Ravels, beide Instrumente gleichwertig klingen zu lassen, grandios um. [...]

[Ganzer Artikel auf www.shz.de]

Die Cellistin Sol Gabetta im Klassik-Portrait

Singend, sonnig, sandig: Die Cellistin Sol Gabetta entlockt ihrem Instrument außergewöhnliche Töne. Ein Gespräch über Risiken, Zusammenhalt und ihre Vision von exzellenter Musik

MADAME, Reinhard Beuth | Juli 2014

Es gibt viele talentierte Geigerinnen, doch nur wenige große Cellistinnen. Sol Gabetta ist so eine. Ihr Wesen entspricht ihrem Vornamen: Sol, die Sonne. Mit mehr als 40 000 Followern auf Facebook erreicht sie die Popularität von Popidolen. Die 32-Jährige stammt aus Argentinien und hat russische und französische Wurzeln. Heute lebt sie nach Jahren in Frankreich mit ihrer Familie in der Gegend von Basel, wo sie in Olsberg ihr Kammermusikfestival „SOLsberg“ gegründet hat und von wo aus sie ihren Engagements nachkommt. Im Basler Künstlerhotel „Der Teufelhof“, gegenüber der Hochschule, an der sie maßgeblich geprägt wurde und auch selbst unterrichtet, treffen wir sie.

[Zum Interview]

My Life – a week with Sol Gabetta

INTERNATIONAL ARTS MANAGER | Juli 2014
[Lesen] [880.9KB/pdf]

«Sport mache ich schon mit dem Cello, dachte ich mit 20 Jahren»

Olsberg im Fricktal ist ab Samstag wieder Treffpunkt internationaler Klassik-Freunde. Die argentinische Meistercellistin Sol Gabetta veranstaltet zum neunten Mal das Solsberg-Festival in ihrer Wahlheimat.

SRF, Wilma Hahn | 30. Mai 2014
Ein Jahr Zeit brauche sie, um das Festival zu organisieren, sagt Sol Gabetta im Interview mit dem Regionaljournal Aargau Solothurn von Radio SRF. «Das Problem ist, das ich alles selber machen will», so die 33-Jährige selbstkritisch. Dadurch aber bleibe das Festival aber auch intim, so wie sie es gerne habe. [...]

Eigentlich würde sie auch gerne öfters Zeit am Meer verbringen, aber längere Ferien seien unrealistisch. «Olsberg ist zum Glück aber genau so schön wie das Meer.»

Die Natur sei einfach unglaublich speziell. Deshalb will Sol Gabetta auch, dass das Solsberg-Festival im Fricktal bleibe. «Es ist nicht nur die Musik, die das Festival speziell macht, es sind auch das Dorf und seine Bewohner.» [...]
[Ganzer Artikel auf www.srf.ch]

Die Klassik-Stars in Regensburg

Edita Gruberova, Anne-Sophie Mutter, Sol Gabetta: Odeon holt die Weltspitze ins Audimax. Auf die Zusage von Cecilia Bartoli ist Veranstalter Söll stolz.

Mittelbayrische | 16.07.2014
[...] „Sol“ heißt auf spanisch „die Sonne“ und Sol Gabetta ist sicherlich der sonnigste Argentinien-Export der jungen Klassik-Szene. Temperamentvoll, virtuos und gesegnet mit einer das Publikum verzaubernden Bühnenausstrahlung hat sie die Podien der Welt in kürzester Zeit im Sturm erobert und steht regelmäßig an der Spitze der Klassik-Charts. Zusammen mit dem vielfach preisgekrönten Kammerorchester Basel eröffnet sie am 18. Oktober die neue Odeon-Saison. [...]

„Ich habe versucht, diesen Moment zu genießen"

Sol Gabetta im Interview

arte concert, Katharina Eickhoff
„Ich habe versucht, diesen Moment zu genießen
„Was Besseres als das kann man nicht kriegen als Musiker", sagt Sol Gabetta über ihre erste Zusammenarbeit mit den Berliner Philharmonikern. Die mehrfach preisgekrönte Cellistin spricht im Interview mit Katharina Eickhoff über ihren Auftritt bei den Osterfestspielen, ihren speziellen Klang und den Verlauf ihrer Karriere. Außerdem wird die Frage erörtert, wie man junge Menschen wieder für klassische Musik begeistern könnte.
[Video 28min]

Berliner Philharmoniker
Krzysztof Urbański and Sol Gabetta

DIGITAL CONCERT HALL

LIVE STREAM Sat, 24 May 2014
 Berliner PhilharmonikerKrzysztof Urbański and Sol Gabetta DIGITAL CONCERT HALL



Two young artists are making their Berliner Philharmoniker debut at this concert: the Argentine-French cellist Sol Gabetta and the Polish conductor Krzysztof Urbański. Sol Gabetta began her international career in 2004 as a prize-winner in the Crédit Suisse Young Artists Award. She excites audiences wherever she appears with the energy, passion yet unaffectedness of her playing.[...]

For this concert, however, he has chosen works by Czech composers. Born in 1824, Bedřich Smetana is considered the founder of the Czech national style, who succeeded in achieving a unique synthesis between art music and folk elements. In his beloved orchestral cycle Má vlast (My Homeland), he created stirring musical portraits of his country’s natural beauty (The Moldau) and its legends (Šárka).

Antonín Dvořák, 17 years his junior, continued along Smetana’s musical path, but in his often sombre and moody Seventh Symphony, composed for England, Dvořák allows himself few reminiscences of the Bohemian idiom. Bohuslav Martinů’s Cello Concerto No. 1, on the other hand, is a happy marriage of Czech folk music with 20th-century musical language.
[Digital Concert Hall]

Das Wasser der Moldau streicheln

Der polnische Dirigent Krzysztof Urbański gibt ein beeindruckendes Debüt am Pult der Berliner Philharmoniker.

Der Tagesspiegel, Sybill Mahlke | 25.05.2014
[...] Auf den Spuren von Smetana und Dvořák ist Bohuslav Martinů im 20. Jahrhundert der böhmische Musikant geblieben. In seinem Konzert für Violoncello und Orchester Nr. 1 D-Dur kann eine Solistin wie Sol Gabetta stilistisch eigentlich nur alles richtig machen. Denn die schöne, argentinisch-französische Cellistin verfügt über leise Innigkeit im Zusammenspiel mit den Philharmonikern und fetzige Virtuosität. Dabei ist ihr Ton nicht besonders groß, aber immer expressiv, weil er in lebhaftem Vibrato leuchtet.
[Ganzer Artikel auf www.tagesspiegel.de]

Ein junger Dirigent stiehlt der Virtuosin Gabetta die Show

Rätselhafter Dirigent: Der junge Pole Krzysztof Urbanski, 32, ist international erfolgreich. Jetzt gab er gemeinsam mit der Cellistin Sol Gabetta sein Debüt bei den Berliner Philharmonikern.

Berliner Morgenpost, Volker Blech | 24.05.14
Viele waren vor allem auf die Cellistin gespannt. Sol Gabetta gab in Berlin ihr Debüt bei den Philharmonikern. Sie wurde mit Martinus erstem Cellokonzert gefeiert und signierte anschließend im Foyer lächelnd CDs. Überraschenderweise waren aber weder ihr Spiel noch ihr rotes Kleid das favorisierte Pausenthema, sondern der junge, merkwürdige Dirigent, dessen Auftritt einige Rätsel aufgab. Man musste sich schon fragen, ob das echte Leidenschaft oder nur Show ist? [...]

Immerhin weiß Urbanski bereits, dass ein Cellokonzert keine zwei Diven verträgt. Als Sol Gabetta erscheint, wird Urbanski ruhiger. Und so kann die Virtuosin im zweiten Satz die wenigen magischen Momente des Programms herausspielen. Musikalisch gesehen bleibt Sol Gabetta der Höhepunkt des Abend. [...]
[Ganzer Artikel: Morgenpost]

Berliner Philharmoniker
Simon Rattle and Sol Gabetta

DIGITAL CONCERT HALL

STREAM from 20 April 2014
Berliner PhilharmonikerSimon Rattle and Sol Gabetta DIGITAL CONCERT HALL



The Easter Festival has always been an occasion for the Berliner Philharmoniker to work with young, aspiring soloists for the first time. This is also the case this year in Baden-Baden, where the Argentinian cellist Sol Gabetta makes her Philharmoniker debut with Edward Elgar’s Cello Concerto. Sir Simon Rattle conducts this live broadcast from the Festspielhaus which also includes works by Wagner and Ligeti, and Igor Stravinsky’s Le Sacre du printemps.
[Digital Concert Hall]

Cellistin Sol Gabetta gibt ihr Debüt bei den Philharmonikern

Die Argentinierin ist zurück in Berlin. Am Freitag gibt Sol Gabetta ihr Debüt bei den Philharmonikern. Ein Ritterschlag. In drei Konzerten bis Sonntag spielt sie das erste Cellokonzert von Martinu.

Berliner Morhgenpost, Volker Blech
Eine außergewöhnliche Karriere hat Cellistin Sol Gabetta in den vergangenen Jahren hingelegt. Nach ihrem Studium in Berlin wurde die Argentinierin schnell zur gefragten Virtuosin. Die Morgenpost interviewte die Cellistin.

Die Quadratur des Kreises

Antonio Pappano gastierte mit seinem Orchestra dell’Accademia Nazionale di Santa Cecilia in der fast ausverkauften Münchner Philharmonie von markus thiel

Oberbayerisches Volksblatt, Markus Thiel
[...] Zuvor ein Experiment. Elgars Cellokonzert ist ja weniger „concertare“, also der klassische Wettstreit zwischen Solo und Ensemble, eher eine symphonische Elegie, ein wortloses, melancholisches Riesenlied. Sol Gabetta und Pappano riskieren in der heiklen Philharmonie-Akustik intime Kammermusik, die gar nicht erst unter Kitsch-Verdacht gerät. Ihre vollkommene Beherrschung des Klangs, die Makellosigkeit des Tons kommt Sol Gabetta dabei zugute – eine Intensität, die im Leisen ihre größten Momente hat. [...]
[Ganzer Artikel auf http://www.ovb-online.de]

Osterfestspiele im Festspielhaus Baden-Baden

30.000 Musikfreunde besuchten die Osterfestspiele der Berliner Philharmoniker im Festspielhaus

Baden Online, 23.04.2014
[...] Die argentinische Schönheit Sol Gabetta fegt alle Resignation und Melancholie aus dem Cellokonzert von Elgar. Sie spielt lebhaft, kraftvoll, heiter, erinnert an die junge Anne-Sophie Mutter. Ligeti und Lohengrin-Vorspiel, eng verbunden, war Musik aus dem Jenseits. [...]
[Ganzer Artikel: Baden Online]

Berliner Philharmoniker spielten mit Anne-Sophie Mutter und Sol Gabetta.

Die Berliner Philharmoniker sind ein viel beschäftigtes Orchester, besonders während der Osterfestspiele in Baden-Baden. Matinéekonzerte, nachmittags Kammermusik, abends Oper oder Oratorium. Da muss es auch mal reichen, im Konzert nur die Solistin mit ihrem jeweiligen Stück auszutauschen.

Pforzheimer Zeitung, Nike Luber
[...] Für die Cellistin Sol Gabetta war es zwar das erste Zusammenspiel mit den Berliner Philharmonikern, aber sie erwies sich musikalisch als Partnerin auf Augenhöhe. Edward Elgars schwermütigen Abgesang auf die im Ersten Weltkrieg untergegangene heile britische Welt – auch als Cellokonzert in e-Moll bekannt – fing die Solistin mit einem wunderbar gesanglichen, elegischen Tonfall ein. Der volle, weiche Klang ihres historischen Guadagnini-Cellos kam in den weit ausschwingenden Melodiebögen der langsamen Sätze schön zum Tragen. Gabetta steigerte meisterhaft die elegischen Klagen zu nachdrücklicher Intensität. Flink und trocken, voller Witz und Charme gab sie das Allegro molto, den einzigen aufgehellten Teil des Stückes.
[Ganzer Artikel: Pforzheimer Zeitung]

Von den Osterfestspielen Baden-Baden: Sir Simon Rattle und Sol Gabetta – Die Digital Concert Hall der Berliner Philharmoniker

So, 20. April 2014 18:00 Uhr

Der Live-Stream beginnt 15 min früher.
Von den Osterfestspielen Baden-Baden: Sir Simon Rattle und Sol Gabetta – Die Digital Concert Hall der Berliner Philharmoniker So, 20. April 2014 18:00 Uhr
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Schon immer haben die Berliner Philharmoniker ihre Osterfestspiele zum Anlass genommen, erstmals mit jungen, aufstrebenden Solisten zusammenzuarbeiten. So ist es auch in diesem Jahr in Baden-Baden, wo die argentinische Cellistin Sol Gabetta mit Edward Edgars Cellokonzert ihr philharmonisches Debüt geben wird. Sir Simon Rattle dirigiert in dieser Live-Übertragung aus dem Festspielhaus außerdem Werke von Wagner und Ligeti sowie Igor Strawinskys Le Sacre du printemps.

Schon früher haben Dirigent und Orchester Wagners Lohengrin-Vorspiel und György Ligeti Orchesterstück atmosphères einander gegenübergestellt und demonstriert, dass hier auf unterschiedlichem Wege ein ähnliches Ziel angestrebt wird - nämlich das eines irisierenden, jenseitigen Klanges. Verhalten geht es an diesem Abend weiter, wenn Sol Gabetta Elgars Cellokonzert interpretiert: das letzte große Werk des Komponisten, das voller Wehmut und Abschied ist. Dass Sol Gabetta zu den herausragenden Interpreten des Konzerts zählt, belegt unter anderem eine CD-Aufnahme, über die es in der britischen Zeitschrift Gramophone hieß: »Sol Gabettas Interpretation des Elgar-Konzerts ist eine der besten überhaupt: tief empfunden, mit rundem Ton, intim .... Die Künstlerin gebietet über eine sanft sprechende Präsenz, die sich besonders schön in den unendlich melancholischen Modulationen am Ende des Werks entfaltet.«

Im Gegensatz zu Edgars Konzert ist Igor Strawinkskys Le Sacre du printemps ganz auf die Zukunft ausgerichtet und schreitet in Klang, Rhythmus und Energie die Grenzen der klassischen Musik neu aus. Die Berliner Philharmoniker und Simon Rattle haben in ihren bisherigen Aufführungen indessen gezeigt, dass das Werk bei aller anhaltenden Modernität vielfältigen sinnlichen Genuss bieten kann. So schrieb die Frankfurter Allgemeine Zeitung anerkennend über eine Aufführung von 2012: »Durch den Sacre sausten die Musiker mit irrwitziger Virtuosität, teils so lässig wie in einem fluffigen Mambo auf einem karibischen Strandtanzboden.«

"Sol Gabetta's Elgar Concerto is one of the best around, a heartfelt, tonally rounded performance, intimate ... Hers is a softly spoken presence, especially beautiful in those infinitely sad modulations that fall towards the end of the piece." Gramophone Magazine

Live-Stream: [digitalconcerthall.com]

Voller Gefühl und Temperament

SÜDKURIER
[...] Auch mit der argentinischen Starcellistin Sol Gabetta verbindet das Kammerorchester Basel und den Dirigenten Antonini eine langjährige erfolgreiche Zusammenarbeit. Mit ihm ist Gabetta hörbar auf einer Wellenlänge im Schumann-Cellokonzert, das sie voller Intensität, emotional erregt und expressiv, mit ihrer bekannten energetischen Art spielt. Dem virtuosen Vortrag der Solistin stand eine spannungsgeladene Orchesterbegleitung zur Seite, und so wurde Schumanns Cellokonzert nie zu einem Selbstgespräch mit Orchesterstaffage.
[Ganzer Artikel]

Sonne der Musik

Hamburger Abendblatt, Tom R. Schulz
Im Erinnerungsschatzkästchen der deutschen Fernsehfolklore ruht die "typische Handbewegung" aus dem "Heiteren Beruferaten" mit Robert Lembke. Bei Sol Gabetta würde das bloße Herzeigen ihrer linken Hand genügen, und die Ratefüchse wüssten Bescheid. Die grazile Argentinierin, die bei Basel lebt, hat nämlich Fingerkuppen von der Dicke ausgewachsener Trommelstöcke. Wer braucht so viel Hornhaut fürs Fingerspitzengefühl? Eine, die dicke Saiten zum Klingen bringen muss, heftig genug, dass man sie auch vor einem Orchester hört. Eine Cellistin. Doch längst müsste Lembkes Quartett im Falle Gabetta die berühmten Augenmasken tragen, denn die 32-jährige Virtuosin würde in der Sendung als Letzte auftreten, als "Prominente".

Wie wenig sie auf derlei Zuschreibungen gibt, merkt jeder, der sie reden hört. Sol Gabetta liebt ihre Kunst vieltausendmal mehr als allen Ruhm der Welt. Weil sie so voller Begeisterung für Musik und Menschen ist, spricht sie auch auf Deutsch ohne Punkt und Komma. Beim diesjährigen Schleswig-Holstein Musik Festival ist sie der große Star. Sieben Wochen lang wird sie nahezu täglich im Land zwischen den Meeren sein, konzertieren, hören, reden, Freude verbreiten und künstlerische Exzellenz. Kinder? Keine. Zum Glück fehlen sie ihr nicht. "Ich bin einer der glücklichsten Menschen auf der Erde", sagt sie. "Ich darf tun, was ich liebe, und berühre damit die Menschen."
[www.abendblatt.de]

Zweierlei Partnerschaft

Das Kammerorchester Basel und Sol Gabetta im Musiksaal

Basler Zeitung, Sigfried Schibli
[...] Der Magnet des Abends war zweifellos die Cellistin Sol Gabetta, die zwar nicht selten in der Region zu hören ist, von der man aber nicht so schnell genug bekommt. Sie spielte das Cellokonzert in a-Moll (1850) von Robert Schumann und lieferte sich mit dem Dirigenten Giovanni Antonini einen Dialog, wie er spannender kaum hätte sein können.
Denn während Antonini zuerst auf ein fast stürmisches Tempo setzte, beharrte die Solistin auf dem grüblerischen, nachdenklichen Grundton dieses Konzertwerks auf der Schwelle zu Schumanns Altersstil.

Wortloses Veto der Solistin

Auch der «sehr lebhaft» zu nehmende Werkteil begann im Orchester spritzig und angriffslustig, bis die Cellostimme wortlos ihr Veto einlegte und auf ein reflektierendes Innehalten pochte. An virtuosen Sechzehntelpassagen war dann gleichwohl kein Mangel. Dass diese Auseinandersetzung zwischen zwei musikalischen Temperamenten nicht zum stilistischen Bruch führte, stellte allen Beteiligten ein
gutes Zeugnis aus.

Als Zugabe schenkten die Interpreten dem begeisterten Publikum das Lied «Après un rêve» von Gabriel Fauré in einer Bearbeitung für Violoncello und Orchester – noch einmal Gelegenheit, sich dem herrlich elegant und drucklos strömenden Cello-Gesang von Sol Gabetta hinzugeben. [...]
[Basler Zeitung]

Bewunderswerte Virtuosität

Schwarzwälder-Bote, Siegfried Kouba
Villingen-Schwenningen. Vor ausverkauften Haus spielten das Kammerorchester Basel und die Cellistin Sol Gabetta im Villinger Franziskaner. Das Publikum war gespannt auf den Star des Abends, dem ein exzellenter Ruf vorauseilt. [...] Die Solistin zeichnete sich durch selbst auferlegte Zurückhaltung aus, legte weniger Wert auf technische Expressivität, fand aber Gefallen an kammermusikalische Schönheit. Daher ist das Augenmerk, besser das Gehör, eher auf das zentrale "Langsam" zu richten. Sol Gabetta stattete den Mittelsatz gefühlvoll aus, fand zu warmen Melodieführungen, ließ angenehme romantische Gefühle zu. Bewundernswert war die Reinheit der doppelgriffigen Kantilene, die virtuoser nicht hätte sein können. Gelungen war ferner ihre Überleitung zum Finalsatz, der wiederum attacca erfolgte. [...]

Der gute Eindruck der Solocellistin wurde durch das "Dolcissimo" von Peteris Vasks erhöht, eine moderne Komposition, die der Interpretin viel gestalterischen Freiraum bot, den sie weidlich ausnutzte. Alles war bewundernswert: Der improvisations­hafte Charakter, der markante Strich, die deutlich gesetzten Lagenwechsel, der Fingersatz, darunter auch mit Daumen, die herrlichen Glissandi und die bezaubernd-duftigen Flageolette – hochrangiges Virtuosentum. [...]
[Ganzer Artikel auf www.schwarzwaelder-bote.de]

Sol, violoncellista che incanta:
la musica è anche seduzione

«Credo negli sguardi. Cresciuta con il mito di Rostropovich»

L´intervista Dalla nomination ai Grammy al recente tour con l, Orchestra di Santa Cecilia. L´artista argentina arriva in Italia per tre concerti
«Avevo otto anni quando papà, per le mie lezioni di musica, mi portava avanti e indietro da Cordoba a Buenos Aires: ottocento chilometri in automobile», racconta Sol Gabetta. Una bel giro ogni volta...«Noi abbiamo un altro concetto delle distanze in Argentina. Ma presto andai a studiare in Europa». A 32 anni, è una violoncellista molto famosa e apprezzata, a breve il debutto con Rattle e i Berliner. Papa Francesco alcuni giorni fa l´ha ricevuta in Vaticano: «Mi ha detto in spagnolo di pregare per lui, io gli ho risposto se poteva pregare per me. Allora ha concluso: va bene, allora preghiamo insieme l´uno per l´altra. >>

Wie die alten Meister

Klassikkolumne zu Sol Gabetta

Eine Klassikkolumne von Harald Eggebrecht; SÜDDEUTSCHE ZEITUNG
Wie die alten Meister Klassikkolumne zu Sol Gabetta
Die argentinische Cellistin Sol Gabetta ist gerade einmal 32 Jahre alt und begeistert die Klassikwelt: Mit ihrer experimentellen Art, ihrem sandigen Ton und ihrer Ausstrahlung. Dabei ist sie kein typisches Glamour-Girl. Ein Blick auf ihre Karriere anlässlich ihres Auftritts in der Münchner Philharmonie.
[VIDEO 3.13]

Deliziöses Menü

Antonio Pappano mit Dvoràk, Sol Gabetta mit Elgars Cellokonzert in der Liederhalle

Esslinger Zeitung, Dietholf Zerweck
[...] Edward Edgars Cello-Konzert verlangt einen nuancierten, diskreten Orchesterpart, und der wurde genau so realisiert. Mit Wärme begegneten die Bratschen Sol Gambettas einleitendem Solo-Rezitativ, die Holzbläser antworteten mit leuchtenden Farben, nach dem mit Pathos vorgetragenen Hauptthema erfüllte die Solistin ihren Part mit lyrischer Intensität. Sensible Tongebung, leidenschaftlicher Ausdruck und eine publikumswirksame Performance prägten Sol Gabettas Wiederaufgabe , wobei manches Detail der virtuosen Läufe in den schnellen Passagen der trockenen Akustik des Beethovensaales zum Opfer fiel. Mit betörendem Melos musizierten Sol Gambetta und Antonio Pappano als Zugabe Gabriel Faurés "Après un rêve" in der Fassung für Cello und Orchester.

...

Rhythmisches Feuerwerk

Sol Gabetta gastiert mit Edward Elgars Cellokonzert in der Stuttgarter Liederhalle und wird bejubelt.

Stuttgarter Zeitung, Markus Dippold
Jahrzehntelang war das Cellokonzert von Edward Elgar das Werk von Jacqueline du Pré. Wer heutzutage dieses Stück spielen will, muss eine eigene, eine neue Interpretation dafür finden. Sol Gabetta, der temperamentvollen Südamerikanerin, ist das am Samstag im nahezu ausverkauften Beethovensaal auf beeindruckende Weise gelungen.

Ihr Zugang zu diesem Stück ist ein introvertierter, stützt sich auf den rezitativlschen Adagio-Beginn, dessen melancholische Note Sol Gabetta auch in den schnelleren Teil des Kopfsatzes weiterträgt. Auch der zweite Satz, der von hoch virtuoser Motorik geprägt ist, hat in dieser Interpretation mit dem Orchestra dell´Accademia Nazionale di Santa Cecilia einen lyrischen Charakter, sucht bei aller Brillanz nach dem Ernsten im scheinbar vordergündig Heiteren. Dass Gabetta nicht nur eine eigenwillige Lesart anzubieten hat, sondern auch eine technisch perfekte Künstlerin ist, beweist sie mit dieser bejubelten Aufführung eindrücklich. Mühelos reiht sie die technischen Höchstschwierigkeiten aneinander und spannt einen weiten Spannungsbogen, riskiert dabei viel, wenn sie immer wieder die Dynamik stark zurücknimmt oder das Tempo radikal ausbremst. [...]

Kampf ums Schema

Pappano, Gabetta und Santa Cecilia

klassik.com
[...] Das gesangliche wie expressive Zentrum des Abends war freilich Elgars Cellokonzert, ebenfalls in e-Moll, mit der Solistin Sol Gabetta. Gabetta ist momentan wohl die bekannteste Vertreterin ihres Instrumentes. Dies nicht nur, weil sie sich auf der Bühne mit ihrer körperlichen Spielweise zu präsentieren versteht, sondern schon alleine, weil es schwer ist, sich der rein physisch durchdringenden Präsenz ihres Tones zu entziehen. lhr erdigcr Celloklang fahrt genauso unter die Haut wie die unwahrscheinlich klaren Pizzicatti im Kopfsatz des lyrisch gehaltenen Stückes. Dass der Cellopart von Elgar beinahe durchgehend als gesangliche Linie komponiert wurde, kommt Gabettas intensiver Gestaltung freilich entgegen, laszive Glissandi eingeschlossen. Der spätromantische Duktus des Elgar-Konzerts wurde auch in Gabettas erster Zugabe nicht durchbrochen: Gabriel Faurés "Après un rêve" in der Bearbeitung für Cello und Orchester Die zweite Zugabe brachte mit „Dolcissimo“ von Peteris Vasks die Stimme der Interpretin mit ins Spiel. Das Stück ist Gabettas Dauerzugabe, zumal es ihr gewidmet ist und dazu ein Stück Neue Musik darstellt, das jeder gut hören kann. [...]

Sanfter Schönklang mit Hintersinn

Die „Deutsche Börse Young Classix‚“ lud Cellistin Sol Gabetta und das Orchestra dell´Accademia nazionale di Santa Cecilia unter Sir Antonio Pappano in die Alte Oper.

Frankfurter neue Presse
[...] Am schwermütigsten und doch am schönsten: Edward Elgars 1918/19 entstandenes Cello-Konzert in e-Moll. Es gilt als das letzte bedeutende Werk des Briten. Die gebürtige Argentinierin Sol Gabetta (*1981) ist freilich anderer musikalischer Herkunft (nämlich von französisch-russischen Eltern). Sie beginnt das Konzert in eruptivem, aufbegehrendem Ton, jeder Anlauf klingt durchgeformt, dazwischen ein wunderbar sanfter Cellostrich. Tatsächlich ist Gabetra eine musikalische Energieladung. Sie fegt durch die Partitur, widmet sich innig dem sanften Schönklang, bringt auch manchen Hintersinn in ihren Ton hinein Sie ist körperlich jederzeit gespannt, aber schlagartig befreit, wenn sie ihren eigenen Celloton und den orchestralen Zusammenhang genossen hat.
Pappano und die Seinen sind dabei Wunschpartner, feinfühlig reagierend auf jede musikalische Empfindung der Cellistin. Dass sich der richtige Gesamtklang dann einstellt, ist den Musikern von Santa Cecilia zu danken.[...]

Abgesang auf eine Epoche

Meisterkonzert mit dem Orchestra dell´Accademia Nazionale di Santa Cecilia und Sol Gabetta

Stuttgarter Nachrichten, Helmuth Fiedler
[...] Die in Basel lebende Argentinierin hat keinerlei Mühe, auf ihre charmante Art gegen die schier übermächtige Referenzaufnahme der legendären Jacqueline du Pre anzusplelen. Von den ersten, depressiv sich vorwärts testenden Eröffnungstakten findet sie ganz unmittelbar zu einem dunkel klagenden, das Vibrato fein differenzierenden Ton füºr diesen riesigen, die Schrecken des Ersten Weltkriegs verarbeitenden Abgesang auf eine Epoche und gelangt in den scherzoartigen Abschnitten zu einer geradezu pfiffigen Virtuosität. Die römischen Musiker nutzen in fast symbiotischer Übereinstimmung gleichwohl die Gelegenheit zum Pointieren von Kraftlinien, ohne dabei die lyrisch-elegische Grundhaltung zurückzudrängen. Im selben Geist die intime Zugabe mit Orchesterbegleitung: Gabriel Faurés "Après un rêve".

Voller Hingabe und Präzision dem großen Maestro gefolgt

Römisches Spitzenorchester gastierte in der Laeiszhalle

Hamburger Abendblatt/Die Welt, TRS
War es Zufall, war es Dramaturgie? Bei jedem der drei Stücke, die das Orchestra dell'Accademia Nazionale di Santa Cecilia am Freitag bei seinem Pro-Arte-Gastspiel in der Laeiszhalle spielte, gehörten die Eingangstakte dem Cello. Mal allein, mal in der Gruppe, mal flankiert von den anderen tiefen Streichern. Vielleicht wollten die Römer die kleine Cellomania als Reverenz an die Solistin Sol Gabetta verstanden wissen, die als ihr Stargast mit gewohnt unfehlbarer Intonation, großer Emphase im Ton und bewundernswerter physischer Kraft das Cellokonzert von Edward Elgar spielte.

Das Stück bewegt sich seltsam unentschlossen zwischen Schwermut und Virtuosentollereien. Gabetta bediente beides gleichermaßen überzeugend; dem Ebenmaß der lang ausgehaltenen Töne gab sie ihr voluminöses Vibrato, und in den ausgedehnten Spiccato-Passagen mit den schier unzähligen Tonwiederholungen blitzten nicht nur die sehr kurzen Notenwerte, auch Gabetta sprühte vor Vergnügen am ihr technisch Möglichen. Welche emotionalen Tiefen Elgar mit seinem Konzert ausloten wollte, blieb schwer zu fassen. [...]

Traurig oder tröstlich

Sol Gabetta spielt Elgar in der Alten Oper

Frankfurter Allgemeine Zeitung, bud
Elgars Cellokonzert war vor 50 Jahren in Deutschland ziemlich unbekannt. Dann kam die britische Cellistin Jacqueline du Pré. Alles wurde anders. Heute kann sich kaum ein Solist mehr leisten, es nicht im Repertoire zu haben. Obwohl es ein traurig-melancholisches Musikstück ist. Empfindsame Menschen könnte es depressiv stimmen. Wenn die Cellistin Sol Gabetta am Werk ist, klingt manches noch verhaltener. Weil die junge Frau aus Argentinien ihr Instrument so großartig beherrscht, kann sie es wagen, Kontraste besonders scharf zu profilieren. Doch selbst die leisesten, ‚„tonlosen“ Passagen wirken noch immer so sonor und wohlklingend, dass es doch wieder tröstlich klingt. Das Orchestra dell`Accademia Nazionale di Santa Cecilia aus Rom und sein Chef Antonio Pappano waren beim Konzert in der Alten Oper die denkbar geeignetsten Partner für Gabettas Interpretationskonzept. [...]

Nach einem Traum

Perfekt: Das Orchester der Accademia Nazionale di Santa Cecilia mit Sol Gabetta in Frankfurt

Frankfurter Rundschau, Judith von Sternburg
[...] Alles klang neu und delikat, nach der Rossini-Ouvertüre Edward Elgars Cellokonzert e-Moll, in dem Sdl Gabetta mit höchster Energie und maximalem Wohlklang und einer federleicht ausgeführten Schwerstarbeit zu Werke ging. Virtuosität ist bei der in Argentinien aufgewachsenen Solistin einzig ein Mittel, um noch mehr Spaß und Möglichkeiten mit der Interpretation zu haben. Das Orchester war immer ein gleichwertiger Partner für eine in Frankfurt ernste, schöne, aber nicht immer schöne und nie sentimentale Musik. Der Melancholie des Elgar-Konzerts setzte Gabetta mit der uneitlen Zugabe, Gabriel Faures "Après un rêve", hier für Cello und Orchester, noch einen drauf. [...]

Ein Star zum Anfassen

Die Star-Cellistin Sol Gabetta begeisterte am Donnerstag im ausverkauften Stadthaussaal, zusammen mit dem Pianisten Bertrand Chamayou, in drei Sonaten für Klavier und Cello.

Landbote, Ramona Früh
Wenn Sol Gabetta die Bühne betritt, schwungvoll und bestimmt, kurz die Saiten ihres Instrumentes stimmt und dann sogleich zu spielen beginnt, mit dem warmen, vollen Klang ihres Cellos, ist man vom ersten Ton an bis ins Innerste ergriffen. Ihr Spiel fühlt sich an wie eine Erleuchtung. Ein sich aus der Tiefe hinaufschwingendes Thema, dunkel, tief und intensiv zu Beginn, eine nicht enden wollende Melodie, lyrisch, ausladend, sich fortspinnend.

Die Sonate für Klavier und Violoncello in e-Moll von Johannes Brahms fesselt das Publikum. Es ist mucksmäuschen still im Saal. Alle stehen im Bann der Cellistin. Sol Gabettas Hingabe und Spielfreude beeindrucken. Selten erlebt man im Konzertsaal eine solche uneingeschränkte Präsenz. Dann folgt das Seitenthema des Klaviers nach einer kurzen Überleitung ebenso geheimnisvoll wie der Anfang, aber leichter fortschreitend, dann sich eindringlich steigernd.
Sol Gabetta und Bertrand Chamayou verdeutlichen die unterschiedlichen Charaktere der drei Sätze in Brahms’. Im Menuett und der ausgedehnten Fuge im dritten Satz treten sie als gleichberechtigte Duo-Partner mit fast blindem Verständnis füreinander auf und ergänzen eineander perfekt.

Offene Ausstrahlung

Die Sonate Nr. 4 in C-Dur von Beethoven, die aus nur zwei mehrteiligen Sätzen besteht, interpretieren die beiden wiederum mit einer starken Intensität, ohne hart oder plakativ zu spielen, sondern mit ausladenden Melodiebögen, schwungvollen Läufen, gänzlich im Stück aufgehend.
Sol Gabetta besitzt alles, was es braucht, um ein Star zu sein: Talent, Ausstrahlung, Präzision, Hingabe und eine gesunde Selbsteinschätzung. Sie selbst wirkt von der Musik ungemein bewegt. Das frühere Wunderkind hat dank harter Arbeit eine grosse Karriere gemacht. Dennoch wirkt sie nicht abgehoben oder unnahbar, sondern sympathisch und offen.

In der Cellosonate von Sergej Rachmaninoff etwa könnte Gabetta den solistischen Part dominant ausgestalten. Immerhin ist das Werk deutlich konzertant angelegt, das Klavier begleitet mit virtuosem Figurenwerk den ausdrucksstarken Cellopart. Hier könnte sie ihr vielseitiges Können, ihre makellose Technik beweisen. Doch sie nimmt sich zurück, stellt ihr Spiel in den Dienst des Werkes und der Interpretation. Der grossangelegte Finalsatz steigert die Spannung. Das begeisterte Publikum scheint gebannt die Luft anzuhalten. Bravorufe für ein intensives und eindringliches Konzert.
During my week with Orchestre dell Academia Santa Cecilia between 7 and 12 February 2014 I was invited to meet Pope Franziskus! It was both an impressive and very moving moment to me. I gave him a CD of our last Progetto Vivaldi with my Cappella and he was very pleased about it. Franziskus asked me: "please pray for me"; I told him: "yes, but you have also to pray for me!". He was laughing.

Sol Gabetta und die poetische Kraft

Tom Hellat
Zürich, Tonhalle - Das Cello springt mit einem Kopfsprung in den letzten Satz von Edward Elgars Cellokonzert. Sol Gabetta macht das sichtlich Spass. Während des Allegros schaut sie zum Dirigenten Mario Venzago, schaut zum Kammerorchester Basel, dreht sich sogar auf ihrem Stuhl um, als bitte sie zum Tanz: Spielt mit! Wie Gabetta aber bei aller stürmerischen Verspieltheit des Ausdrucks den Ton veredelt, wie sie die zartesten Übergänge gestaltet, wie sie mit sattem Ton die Themen auf sangliche Weise ausspielt, um in ruhigem Gleiten gerade dort anzukommen, wo Elgars Text weitergeht, zeugt von einer seltenen poetischen Kraft und Übersicht. [...]

[www.tagesanzeiger.ch]

Sol Gabetta receives Grammy nomination

Sol Gabetta has been nominated for a Grammy Award in the Chamber Music/Small Ensemble Performance category for DUO, her album with pianist Hélène Grimaud released in October 2012.

As reviewed by Musical Toronto (Canada), the album is “not just a showcase for two great artists whose parts add up to something greater, but it also works as a beautiful, easy lesson in the evolution of emotional language in music from the mid-19th to the mid-20th century.” Mercury News (US) wrote: “Put on your headphones, close the door and soak in these direct-connection performances of Schumann, Brahms, Debussy and Shostakovich by pianist Grimaud and cellist Gabetta. This is terrific.” “Gabetta-Grimaud: un duo avec deux G comme ‘génial’.” adds Le Monde (France)

DUO won the prestigious Echo Klassik prize in 2013.

The award ceremony will take place at the Staples Center in Los Angeles on 26 January and will be broadcast on CBS.

For more information visit GRAMMY.com

Lustvolles Barock

Starcellistin Sol Gabetta und ihre Capella Gabetta glänzten mit beschwingter Barockmusik im schweizerischen Riehen

SÜDKURIER, Jürgen Scharf
[...] In dem neu arrangierten Vivaldi-Konzert (im Original für zwei Mandolinen geschrieben) tritt sie mit ihrem Bruder in konzertanten Wettstreit. Andrès Gabetta kommt hier neben seiner berühmten Schwester zu Solistenehren. Besonders schön der langsame Satz dieses Doppelkonzerts, in dem Geige und Cello durch das hingebungsvolle Zupfen der Saiten Mandolinen-Klänge nachahmen. Klanglich reizvoll! In Cellokonzerten von Platti und dessen wenig bekanntem, aber sehr entdeckenswerten opernhaft-galanten Zeitgenossen Fortunato Chelleri ist Sol Gabetta – eigentlich eine Virtuosa des Cellos – mehr eine Prima inter pares, die im barocken Genre genauso mit einem mitreißenden Spielimpuls aufwartet, ersichtlich am körperbetonten Mitgehen.[...]
[Ganzer Artikel: Südkurier]
NNZ, Manfred Papst

SOL GABETTA IN CONCERT:

September . Septiembre . Septembre

10.09 Wroclaw (PL)
18.09 Lyon (F)
20.09 Lyon (F)
27.09 Bad Wörishofen (D)

LIVE STREAM | ARCHIV
20.04 Baden Baden (D) Live-Stream
02.05 Helsinki (FL) [Video] [Interview]
24.05 Berlin (D) [Live-Stream]

 

[Konzertkalender]

KlickKlack –– Das Musikmagazin des Bayerischen Fernsehens mit Sol Gabetta
KlickKlack –– Das Musikmagazin des Bayerischen Fernsehens mit Sol Gabetta
Alle 14 Tage am Donnerstag um 23.15 Uhr im Bayerischen Fernsehen, Wiederholung am darauf folgenden Sonntag um 10.30 Uhr.

[Bayerisches Fernsehens]
CAPELLA GABETTA
CAPELLA GABETTA
Sol Gabetta erfüllte sich mit der «Cappella Gabetta» einen ihrer musikalischen Träume: Mit ihrem Bruder Andres Gabetta als Konzertmeister und einer handverlesenen Schar von hoch qualifizierten Musikern aus Gabettas Umfeld kreieren sie Programme aus Barock und Frühklassik, die sie auf Originalinstrumenten in Konzerten und auf CD präsentieren.

www.cappellagabetta.com/

Informationen und Pressestimmen zum SOLsberg Festival, dem Kammermusikfestival von Sol Gabetta in Olsberg bei Basel, finden sie unter KONZERTE

[www.solsberg.ch]
Sol Gabetta und ihr drittes Vivaldi-Projekt
Sol Gabetta und ihr drittes Vivaldi-Projekt
Vom Archiv ins Studio: Für die dritte CD ihres Vivaldi-Projektes hat sich Sol Gabetta auf die Suche gemacht: Sie hat in Bibliotheken gestöbert, um wenig bekannte Zeitgenossen von Antonio Vivaldi zu finden. Zusammen mit ihrem Bruder Andrés Gabetta spielte sie die Fundstücke ein.
[VIDEO]

[Mehr zur CD und Kritiken]
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Hélène Grimaud and Sol Gabetta have recorded their first album together for Deutsche Grammophon.
It's a musical sensation!

Hélène Grimaud and Sol Gabetta have recorded their first album together for Deutsche Grammophon.It's a musical sensation!
Every so often, a musical encounter sees a truly astonishing "musico-biological" process take place. The meeting of the pianist Hélène Grimaud and the cellist Sol Gabetta last summer at the Menuhin Festival in Gstaad was one such rare encounter. Two charismatic stars made music together: two performers who play with such a combination of passion and intelligence that time after time they made the classics sound as contemporary as if composed today.

These two stars of classical music recorded a selection of masterpieces by Schumann, Brahms, Debussy and Shostakovich for Deutsche Grammophon.

Take a look at the trailer!

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[Hélène Grimaud]
Sol Gabetta mit „Lied ohne Worte“
Sol Gabetta mit „Lied ohne Worte“
Hohe Virtuosität und faszinierende Klänge kombiniert mit Leidenschaft zu Gast im moma-Café: Die argentinische Cellistin Sol Gabetta spielt Felix Mendelssohn-Bartholdys "Lied ohne Worte" in D-Dur.
ZDF, Morgenmagazin 09.01.2013
[VIDEO ZDFmediathek 07:40]
Finnish Radio Symphony Orchestra
Jakub Hrůša, conductor
Sol Gabetta, cello

Finnish Radio Symphony OrchestraJakub Hrůša, conductorSol Gabetta, cello
[Katso Martinůn sellokonsertto nro 1 – 26 min]
[Katso Faurén Unen jälkeen – 4 min]
Beethovens Tripelkonzert auf CD mit Sol Gabetta
Beethovens Tripelkonzert auf CD mit Sol Gabetta
Auf ihrem eigenen Festival in der Schweiz geprobt und aufgeführt und anschließend für eine CD in Luxemburg eingespielt: Sol Gabetta präsentiert mit dem Pianisten Dejan Lazic und dem Geiger Giuliano Carmignola Beethovens Tripelkonzert für Violine, Violoncello, Klavier und Orchester. KlickKlack war bei den Aufnahmen dabei.
[VIDEO]
RSOn
solistina tähtisellisti Sol Gabetta

RSOn solistina tähtisellisti Sol Gabetta
Radion sinfoniaorkesteri saa solistikseen perjantai-iltana 2. toukokuuta 2014 huikeaa kansainvälistä karriääriä luovan sellotaiteilija Sol Gabettan. Gabetta esittää RSOn ja kapellimestari Jacub Hrusan kanssa Martinun ensimmäisen sellokonserton. RSOn sellisti Mikko Ivars haastatteli eloisaa ja hyväntuulista tähteä kenraaliharjoituksen jälkeen.
[Kesto: 12 min]
CD SCHOSTAKOWITSCH mit Lorin Maazel und Olga Kern
CD SCHOSTAKOWITSCH mit Lorin Maazel und Olga Kern
Am 17. August 2012 erschien bei SONY die neue CD mit Sol Gabetta. Schostakowitsch Cellokonzert Nr. 1. Die neue Referenzaufnahme entstand live bei drei umjubelten Konzerten mit den Münchner Philharmonikern unter Lorin Maazel. In Begleitung mit Olga Kern entstand im Berline Nalepa-Studio die Einspielung von Rachmaninows Cellosonate.
[mehr Informationen]
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BLOCH Schelomo
[24:06]

MAX BRUCH
Kol Nidrei, Op. 47 for cello and orchestra
Orchestra National de Lyon
Leonard Slatkin, Conductor
[10:46]